Edle Oldtimer-Armarturen

Fest im Blick der Oldtimer-Fahrer – edle Lenkräder und Armaturenbretter… vom Feinsten!

Edel designte Lenkräder und Instrumente der Armaturentafeln sind die Visitenkarten des Interiors eines jeden Oldies.

Morgan Plus 8

Mit Schirm, Charme und Melone – das Cockpit eines Morgan Plus 8 Roadsters von den britischen Inseln …geht es noch edler?

Noble Dashbords from Antique Autos… edle Armaturenbretter in Oldtimern mit der neugierigen Kamera aufgespürt.

Mit einem Fotoshooting am historischen Bahnhof der Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen bei Bremen fing für uns das Sammeln von edlen Armaturenbrettern an. Natürlich nur von edlen Oldtimern und nur auf Fotos versteht sich!

Nicht nur dass im freundlich ‚BruVi‘ abgekürzten Bruchhausen-Vilsen an den Wochenenden dampfreiche Eisenbahn-Spektakel mit nostalgischen Zügen längst vergangener Epochen zu bewundern sind, so ist der Bahnhofs-Parkplatz an den Fahrtagen in der Saison auch immer wieder Treffpunkt besonders schöner Automobile.

Vor etlichen Jahren parkte dort, sozusagen als fotografischer ‚Beifang‘ zu unseren Eisenbahn-Interessen, ein metallicfarbener Morgan Plus 8, der viele neugierige Blicke und neben uns auch weitere Fotografen anlockte.

Mittlerweile haben wir so manche bemerkenswerten Armaturentafeln von edlen Oldtimern fotografiert und stellen eine kleine Auswahl von ihnen in diesem Beitrag, garniert mit jeweils einer kleinen Story, vor.

.
Morgan Plus 8 Roadster – wer möchte da nicht hinter dem Volant sitzen und munter durch die Landschaft gondeln?

Morgan Plus 8

Im Visier der Fotografen, ein knochiger Morgan Plus 8 Roadster vor einem profanen VW Golf IV.

Edles Wurzelholz als Armaturenträger, klassische Rundinstrumente und ein feines Holzlenkrad… da darf auch der Edelholz-Schaltknauf mit dem Ledersäckchen nicht fehlen. Poliertes Aluminium, nobel gemasertes Wurzelholz, feinst gegerbtes Leder und klassische Rundinstrumente, besser kann man doch kein Auto-Cockpit gestalten, oder? Für uns jedenfalls bleiben da keine Wünsche offen beim… Morgan Plus 8 Roadster!

Viele weitere Morgan-Roadster, hautnah und authentisch fotografiert, bietet unsere ausführliche Galerie Morgan Motor Company auf Globetrotter-Fotos.de.

.
Der Peugeot 177 M2 Torpedo von 1928 ist auch heute noch auf Oldtimer-Rallyes in den Niederlanden anzutreffen.

Peugeot 177

Im Schick der 1920er Jahre – Rundinstrumente im Armaturen-Brettchen des Peugeot 177 M2 Torpedo

Vom Peugeot 177 M2 Torpedo des Baujahre 1928 zeigen wir hier nur das ovale, knapp geschnittene Armaturenbrett mit seinen gut ablesbaren Rundinstrumenten.

Den sauber restaurierten Peugeot früherer Tage fanden wir kürzlich in der Garage des sehenswerten ‚t Andere Museums in Friesland Provinzhauptstadt Leeuwarden, in dem noch weitere dreissig Oldtimer aller Generationen bewundert werden können.

Unsere Galerie auf Globetrotter-Fotos.de verschafft Ihnen eine guten Einblick… Automuseum Leeuwarden.

.
Mercedes-Benz Nürburg  460 K Cabriolet C W 08 – Baujahr 1930

mercerdes-benz-nürburg

Ein Blick in das Mercedes-Benz Nürburg  460 K Cabriolet des Baujahres 1930

Wie man am Armaturenbrett und Lenkrad dieses Mercedes-Benz Nürburg gut sehen kann, zeigte der automobile Pionier Mercedes-Benz schon in der Zwischenkriegszeit, was damals designmässig machbar war und wo im damaligen Luxusbereich ‚der Hammer hing!‘.

Der herausragend restaurierte Mercedes-Benz Nürburg 460 K war uns auf der bekannten Oldtimer-Messe Bremen Motor Classics im Jahr 2013 vor unsere Kameralinse gekommen. Es stand dort zum Verkauf und sollte 329.000.- Euronen ‚auf die Waage‘ bringen.

Ein ausführliches Porträt der edlen Mercedes-Benz-Achtzylinder der Vorkriegszeit bieten wir hier auf Edle-Oldtimer.de unter… Mercedes-Benz 500 K und 540 K.

.
BMW 501/502 – Baujahre 1952 bis 1964 – genannt ‚Barockengel‘.

bmw-barockengel

Automobiler Chic im Zeichen des Wirtschaftswunders – der BMW Barockengel der Baujahre 1952 bis 1964

Erst ab 1952 versuchten die Bayerischen Motorenwerke einen Neuanfang im Automobilbau. Als erstes produzierte BMW die – später wegen seiner Form – ‚Barockengel‘ genannten Baureihen 501/502 mit Sechs- und Achtzylinder-Motoren im Bereich der Luxus-Limousinen .

Wegen fehlender Käufermassen – der Markt für hochpreisige Wagen war zu der Zeit allerdings viel zu eng – waren die grossen BMWs allerdings nur ein Verlust-Geschäft. Wir zeigen das edel anzusehende Cockpit eines sehr seltenen BMW 502 Cabriolets. Mehr auf Globetrotter-Fotos.de unter… BMW Oldtimer.

.
Der Cadillac Eldorado aus dem Jahre 1955 mit Haifischflossen und raketenförmig eingelassenen Heckleuchten.

Cadillac Eldorado

Cadillac Eldorado Convertible – automobiler Luxus der 1950er-Jahre aus den Vereinigten Staaten.

Rock’n Roll und Pettycoat – Rot-Weiss und Beige mit viel, viel Chrom Cadillac Eldorado zeigt sich hier der Innenraum des Cadillac Eldorado Convertible des Baujahres 1955.

Seinerzeit war das Eldorado Cabriolet mit seinen 270 SAE-PS das teuerste Modell von Cadillac,  der Luxus-Division von General Motors.

Wir haben dieses Mal nicht seine riesigen, so bewundernswerten Haifischflossen ( fins ) am zerklüfteten Heck, sondern das eher plüschig wirkende Cockpit mit seinen verspielten Chrom-Applikationen aufgenommen. Cadillac Eldorado Convertible – die wilden 1950er Autojahre… with the Spirit of America! Zur Cadillac-Oldie-Galerie… Cadillac Oldtimer Stars.

.
Das Borgward Isabella Coupé-Cabriolet – Luxus made in Bremen, Germany!

Borgward Isabella Cabriolet

Das Armarturenbrett des Borgward Isabella Coupé-Cabriolet ist gegenüber der Limousine deutlich aufgewertet.

Die wunderhübsch gezeichnete Borgward Isabella kam als Nachfolgerin des Borgward Hansa 1500 im Jahre 1954 auf den Markt.

Dank des grossen Erfolges dieses eleganten Mitteklassewagens aus Bremen, schob Borgward ein Jahr später neben dem entsprechenden Kombi auch ein Isabella Cabriolet hinterher, das wiederum ein Jahr später noch um ein verkürztes Coupé mit dem 75-PS-Motor der Isabella TS ergänzt wurde.

Dieses wurde bei Deutsch in Köln auch zum Cabrio umgebaut und ist heute ein absolut gefragter Oldtimer.

Gegenüber der normalen Isabella mit damals modernem Band-Tachometer hatte dieses Fahrzeug – hier von uns auf der Bremen Classic Motorshow gesichtet – ein aufgehübschtes Armaturenbrett mit Halbrund-Tacho.

Weitere Stilmittel der damaligen Zeit war das weisse Lenkrad mit verchromtem Hupring, dem Bremer Wappen und der Lenkrad-Schaltung. Zu unserem Isabella-Porträt hier auf Edle-Oldtimer.de… die Borgward Isabella.

.
Der Porsche Speedster – dieser puristische Sportwagen eroberte die Herzen, nicht nur der Amerikaner, im Fluge.

Porsche Speedster

Ein Blick auf die spartanischen, aber klaren Armaturen mit dem mittigen Drehzahlmesser des Porsche Speedsters

Der offene und sehr flache Porsche Speedster war ein besonders sportlicher Ableger des legendären Porsche 356 A. Stimmig bis ins kleinste Detail, besass der Speedster aus Gewichtsgründen in den Türen nur Steckscheiben, enge Schalensitze zwängten die Insassen stramm ein, die notwendigen Instrumente waren rund und gut ablesbar. Als Wetterschutz diente dem Porsche Speedster ein einfaches Stoff-Klappverdeck.

Mit diesem minimalistischen Sportwagen-Modell eroberte Porsche seinen Platz in den Vereinigten Staaten, den das Unternehmen bis heute erfolgreich hält.

Unsere Reportage über den Speedster, den wir in Maine an der Antlantikküste Neuenglands entdeckten… Porsche Speedster, Baujahr 1955

.
Die Chevrolet Corvette – der erste richtige Sportwagen Amerikas ab 1953 im höchst dynamischen Anzug.

Chevrolet Corvette

Sauber, sauber, das schicke Cockpit der ersten Generation der Chevrolet Corvette – 1953 bis 1962

Als General Motors im Jahre 1953 die Chevrolet Corvette mit ihrer neuartigen Kunststoff-Karosserie vorstellte, war die Begeisterung beim amerikanischen Publikum verständlicherweise riesengross… den Designern war ein Coup gelungen. Als die Corvette dann ab 1955 auch mit einem brabbelnden V 8 Motor lieferbar war, stellte sich auch für GM der Verkaufserfolg ein.

Das gelungene Interior-Design dieses ‚Ami-Sportwagens‘ sieht man auch an dieser Aufnahme des Cockpits einer Corvette der ersten Generation des Baujahres 1957, das sehr schön ausgeleuchtet in der Autobau Erlebniswelt in Romanshorn am Bodensee-Südufer der Schweiz zu bewundern ist.

Auf dem Autodrom neben der Cité de l’Automobile in Mulhouse im französischen Elsass hatten wir selber einmal das unbeschreibliche Vegnügen, uns hinter das Lenkrad einer 58er Corvette C 1 klemmen zu können, um dort einige schnelle Runden zu drehen. Das war einfach… fantastisch!

Chevrolet Corvette

Optisch erheblich gtetunt ist diese Chevrolet Corvette C 5 der Baujahre 1997 bis 2004

Die Chevrolet Corvette der fünften Generation – kurz Corvette C 5 – ist eigentlich eher bei den Youngtimern einzusortieren. Das heiss getunte Exemplar, dessen Cockpit wir hier zeigen, fiel uns auf der Street Mag Show auf dem hannoverschen Schützenplatz wegen seines agressiven optischen Tunings sofort in die Augen.

Genauso extravagant wie das äussere Erscheinungsbild dieser Corvette C 5 in Rot-Schwarz-Weiss war auch sein Interior gestylt, sehr geschmackvoll, wie wir finden. Sehr eindrucksvoll fanden wir auch, dass sich der brüllend laute V 8 des Wagens auch per Fernbedienung anlassen liess.

Die Chevrolet Corvettes aller bislang ab 1953 hergestellten Generationen stellen wir auf Globetrotter-Fotos.de in unserer Reportage… Chevrolet Corvette C 1 bis  C 7 vor.

.
Der Jaguar XK 120 – der Roadster mit der springenden Raubkatze und einem Armaturenbrett fest wie eine Burg!

Jaguar XK 120

Wurzelholz massiv und Holzlenkrad mit Edelstahl-Nabe – der Jaguar XK 120Roadster von 1948 bis 1954

Wer in seiner Jugend jemals die Groschenromane mit dem G-men Jerry Cotton las, weiss das dieser fiktive Detektivheld einen Jaguar XK 120 fuhr.

Aber ehrlich, eine Wohnzimmer-Schrankwand im britischen Stil ist ein ‚Nichts‘ gegen dieses massiver Edelholz-Armaturenbrett mit seinen klassischen, hervorragend ablesbaren Rundinstrumenten. Das edle Holzlenkrad mit den polierten Edelstahlspeichen passt ausgezeichnet zum fein komponierten Ensemble.

Der Jaguar XK war tatsächlich einmal das schnellste Serienauto der Welt, obwohl der Jaguar XK 150 als wenig veränderter Nachfolger des hier gezeigten XK 120 trotz seines 3,8 Liter-Reihensechszylinders mit 265 PS die aufgerufenen 150 Meilen pro Stunde – 241,4 kmh – dann doch nicht ganz erreichte!

Ein feines Porträt der damaligen Jaguar XK-Sportwagen zeichnen wir hier auf Edle-Oldtimer.de in unserem britisch angehauchten Beitrag… Die Jaguar Baureihe XK von 1949 bis 1961.

.
Der MG A Roadster – für Männer, die Pfeife rauchen!

MG A

Very British – funktional, aber eng ist das Cockpit des MG A Roadsters mit dem eleganten Hüftschwung

Die ‚EmmDschies‘ 1950er- und 1960er-Jahre waren die personifizierte Auto-Sehnsucht unserer unbedarften Schul- und Jugendzeit. Hier zeigen wir das eng geschnittene Cockpit des MG A, ausgestattet mit den klassischen Rundinstrumenten, die alle sportlichen wagen prägten.

Der MG A, mit dem elegantem Hüftschwung und dem Oktogon als Markenzeichen, wurde erstmals 1955 auf der IAA in Frankfurt als Nachfolger der rustikalen Vorkriegs-Konstruktion MG TF vorgestellt und vom Publikum gleich begeistert aufgenommen!

Eben ein MG Oldtimer im klassischen Stil britischer Roadster… oft mit den typischen Speichenrädern ausgeliefert und meistens – natürlich – auch im ‚unverwechselbaren ‚English Racing Green‘ lackiert. Unsere ausführliche MG A Dokumentation hier auf Edle-Oldtimer.de… MG A – der klassische britische Oldtimer aus den Morris Garages.

.
Triumph Roadster – die echten, knochigen englischen Sportwagen-Oldtimer

triumph-tr6

Edel, edel… das Cockpit des Triumph TR 6 – das urbritische Sportwagen-Feeling

Der Triumph TR 6 war – wenn man den Triumph TR 7 mit seiner überzogenen Keilform einfach mal aussen vor lässt – der letzte klassische Roadster in der erfolgreichen Triumph TR-Reihe.

Die urbritisch anmutende Roadster-Karosserie des Triumph TR 6 wurde von Karmann in Osnabrück, gekonnt gezeichnet und von 1968 bis 1976 bei Triumph produziert.
Detaillierte Einzelheiten bietet unser ausführlicher Triumph TR-Beitrag hier auf Edle-Oldtimer.de.

.
Rolls-Royce Corniche II – die britische Upper Class des Automobilbaus, mit Schirm, Charme und Melone.

Rolls-Royce Corniche II

Nobel, nobel… ein Rolls-Royce Corniche II der Baujahre 1988 und 1989 mit klassischen Rundinstrumenten in Wurzelholz

Die Automobile des britischen Herstellers von Luxus-Automobilen standen seit je her für ein geschmackvolles, konservatives Auftreten.

Das galt natürlich auch für den Rolls-Royce Silver Shadow, dessen Cabrio-Ausführungen den klangvollen Namen Rolls-Royce Corniche erhielten.
Die zweite Generation des Corniche fotografierten wir auf dem jährlich stattfindenden Oldtimer-Treffen in Neustadt am Rübenberge nahe des bekannten Steinhuder Meeres.

Auffallend ist hier das schnöde schwarze Kunststoff-Lenkrad, das in keiner Weise zum edlen Ambiente des sonstigen Interiors passt. Dabei besitzt es noch nicht einmal einen damals schon gut bekannten Airbag. Was haben die Leute von Rolls-Royce nur dabei gedacht, als sie diesen Stilbruch dem schwer solventen Käufer zumuteten.

Wir meinen… da sehen heutzutage die Lenkräder eines jeden preiswerten Dacias besser aus!

.
Der Plymouth Prowler – der unkonventionelle amerikanische ‚Herumstreuner‘ aus der Chrysler-Schmiede.

Plymouth Prowler

Ein Plymouth Prowler der Baujahre 1997 bis 2002 mit seinen klar gezeichneten Rundinstrumenten

Mit Formen, wie wir sie früher nur aus europäischen Sportwagen-Schmieden kannten, kamen die US-Riesen General Motors und Chrysler erst kurz vor Ende des letzten Jahrtausends mit drei wunderschönen kleinen Roadstern auf den Markt.

Allerdings verschwanden sie ebenso schnell auch wieder, denn die amerikanischen Autokonzerne schlitterten damals in eine existenzbedrohende Krise.

Ein ziemlich skurriles Beispiel dieser liebenswerten Erscheinungen war der, wegen eines fehlenden Kofferraums unglaublich unpraktische, Plymouth Prowler mit seinen frei stehenden Vorderrädern aus dem Chrysler-Konzern.

Uns gefiel die schicke und stimmige Anordnung der Instrumente im Dashboard dieses Youngtimer-Roadsters so gut, dass wir das Bild auch als schmales Banner für unsere Bücherecke hier auf Edle-Oldtimer nutzen. Unsere Präsentation… Saturn Sky – Pontiac Solstice – Plymouth Prowler.

.
Armaturenbretter, Instrumente und Lenkräder als Blickfang – damals und heute… unser Fazit!

Noch lange nach der Erfindung des Automobils im Jahre 1886 besassen die neuartigen Fahrzeuge noch nicht einmal Lenkräder, sondern wurden über sogenannte Kuhschwanz-Lenkhebel gesteuert. Auch Tachometer und Drehzahlmesser waren ‚überflüssiger Kram‘.

Wie auf dem untersten Bild einer der berühmten ‚Tin Lizzies‘, dem Ford Model T, des Baujahres 1917 gut zu erkennen ist, war man damals aber schon bemüht, dem Fahrer und Beifahrer mit edlen Hölzern eine angenehme Atmoshäre zu schaffen. Aber nur gegen Aufpreis versteht sich!

Wie aber auf nahezu allen hier gezeigten Bildern gut zu sehen ist, war die passive Sicherheit im Inneren der Automobile für lange, lange Zeit ein absolutes Fremdwort. Weder Sicherheitsgurte, gepolsterte Abdeckungen oder gar Airbags sind zu entdecken.

Dafür gab es lange Zeit wunderschöne Lenkräder mit einem Kranz aus edlen Hölzern als gern gekauftes Zubehör zu erstehen.

An den Anzeigen und Instrumenten durften sich dann jahrzehntelang die Designer austoben. Von Rundinstrumenten mit weissem oder schwarzem Untergrund, halbrunde Tachos, Bandtachomtern ging der Trend wieder zu Rundinstrumenten. Einen Sonderweg beging Mercedes-Benz in der Heckflossen-Ära mit dem horizontal operierenden Bandtachometer, der spöttisch auch ‚Fieberthermometer-Tacho‘ genannt wurde und auch im AutoUnion 1000S zur Anwendung gelangte.

Heutzutage geht der Trend ja zum voll digitalisiserten Anzeigetafeln, zum Teil mit 3 D Effekt, sowie zu immer grösseren Touchscreen-Bildschirmen im Tablet-Aussehen.

Also… wir von Edle-Oldtimer.de aber finden, dass die klassischen Rundinstrumente immer noch in jeder Fahrsituation am besten ablesbar sind. Ein vorbildliches Beispiel bietet der oben gezeigte Porsche Speedster mit dem grossen, mittag angeordneten Drehzahlmesser. Ein solch klar gezeichnetes Armaturenbrett hätte ein revivel mehr als verdient!

Und zum Schluss.. unsere nützlichen Fototipps für alle Oldtimer-Freunde.

Besonders einfach sind Armaturenbretter, Instrumente und Lenkräder natürlich von klassischen Roadstern oder Cabriolets mit geöffnetem Verdeck aufzunehmen.

Weitere Tipps zum erfolgreichen Fotografieren des Interiors von Oldtimern bietet unsere fachlich kompetente Rubrik:

Profitieren Sie von unseren Erfahrungen als langjähriger Oldtimer-Fotograf und lassen Sie einfach Ihrer Kreativität freien Lauf.

Ford T Speedster

Wie dieser edel aufgemachte Ford T Speedster von 1917 zeigt, kam man in der automobilen Pionierzeit noch ohne Armaturen aus.

Auto-Veteranen hautnah – faszinierende Ansichten klassischer Oldtimer-Automobile.

Edle Oldtimer – eine spannende Foto-Parade klassischer Automobile aller Epochen! 

Tags: ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.