Der MG A Roadster… ein klassischer Brite!

MG A – der klassische britische Oldtimer aus den Morris Garages.

Englische Sportwagen-Legenden im Roadster-Stil der 1950er- und 1960er-Jahre aus den Morris Garages in Abingdon.

MGA-Oldtimer

MGA 1600 Mk II – Baujahr 1961 – 1.622 ccm, 68 PS, 152 kmh -vor seinem Vorgänger, dem MG TF 1500

Für uns war dieser kleine Flitzer damals der Sportwagen schlechthin …ein ‚EmmDschie‘!

MG A… das Gesicht in der Menge, mit dem berühmten MG-Oktogon als Markenzeichen!

Ein äusserst beliebter Star von den britischen Inseln auf  vielen Oldtimer-Treffen ist der mittlerweile weit über fünfzigjährige, zweisitzige Roadster MG A, den wir hier in exklusiv aufgenommenen Fotos den interessierten Oldtimer-Freunden vorstellen.

Sportwagen-Legenden im klassischen Stil von den Britischen Inseln …der MG A Roadster!

MG A - Roadster

Die Heckansicht des MG A Roadsters glänzt in der Autobau Erlebniswelt Bodensee – Romanshorn, Schweiz

Der MG A ist heute ein beliebter Gast auf allen Oldtimer-Veranstaltungen

Fotos mit Benzin im Blut – unsere hier gezeigten Aufnahmen dieses beliebten britischen Oldtimers sind ‚auf der Strasse‘, während exzellenter Oldtimer-Veranstaltungen sowie auch in Automuseen entstanden.

So beim traditionellen Treffen Britischer Oldtimer im Steinhuder Scheunenviertel, während der Prinz-Heinrich-Fahrt 2011 am Museumshafen von Eckernförde  sowie auf der Bremen Classic Motorshow bzw. in der herausragenden Autobau Erlebniswelt am Bodensee in Romanshorn in der Schweiz.

MG A

Ein MG A mit geschlossener Klappmütze auf einem der jährlichen Britentreffen in Steinhude am Meer

Mit Schirm, Charme und Melone – Sportwagen-Träume, damals war’s…

Als Schulkinder der Nachkriegszeit waren wir glühende Verehrer der damals sehr populären ‚Emmdschie‘-Sportwagen. Zwar waren wir viel zu jung für den begehrten Führerschein, geschweige dass wir bei schmalem Taschengeld die nötige ‚Marie‘ für ein eigenes Auto besassen, aber… immerhin!

Waren die herrlich kleinen und so sportlichen MGs doch die bunten Farbtupfer in der eher trüben, von VW-Käfern, DKWs und vielen längst untergegangenen Kleinwagen-Marken geprägten Fahrzeugepoche.

Diese Verehrung hält auch heute noch an, allerdings auch in wehmütiger, verklärender Erinnerung an die Jugend in den 1950er- und 1960er-Jahre der längst vergangenen Wirtschaftswunderzeit.

MG A Roadster

Der MG A Roadster mit Rundinstrumente und Holzlenkrad im klassischen Cockpit-Stil britischer Roadster

Zeitlos klassisch ist die Sportwagen-Karosserie des MG A Roadsters mit ihrem eleganten Hüftschwung!

Besonders beim MG A, um den es sich ja hier dreht, kommt die zeitlos elegante Karosserieform – die klassische Linie britischer Zweisitzer mit dem formschönen Hüftschwung – auch heute noch gut an.

Der MG A ist auf Oldtimer-Treffen und Ausstellungen stets häufiger als seine raren Vorgänger der T-Serie als auch sein etwas nüchterner und weniger polarisierender Nachfolger, der MG B Roadster, anzutreffen.

MG A Roadster

Ein MG A Roadster in Maribo auf der dänischen Insel Lolland

Von 1955 bis 1962 – sieben erfolgreiche Sportwagen-Jahre für den MG A Roadster

Die 1950er- und 1960er-Jahre waren so richtig goldene Zeiten für die britischen Roadster-Hersteller.

Der MG A Roadster von BMC wurde erstmals 1955 auf der IAA, der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt, als Nachfolger des noch im Vorkriegs-Design gestylten MG TF, vorgestellt und vom internationalen Publikum sofort begeistert aufgenommen.

Die Karosserie des MG A beruhte grösstenteils auf derjenigen, die das MG Werk 1951 für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gefertigt hatte.

Der Prototyp, der dann 1955 in Le Mans antrat, entsprach dann schon weitgehend dem Serienmodell des MG A.

Dabei ist es nicht verwunderlich, dass etwa 95 % aller produzierten MG A in den Export gingen. Die meisten von ihnen wurden natürlich – wie die Vorgänger des MG A auch – in die Sportwagen-begeisterten USA verschifft, aber nicht wenige fuhren auch auf bundesdeutschen Strassen.

In der gesamten Bauzeit von 1955 bis 1962, als der MG A durch den ebenfalls zeitlos geformten MG B Roadster abgelöst wurde, sind insgesamt 101.081 dieses klassischen britischen Sportwagens in verschiedenen Entwicklungs- und Leistungsstufen hergestellt worden.

Und viele, liebevoll gepflegten und restaurierten, MG A – Exemplare sind heute echt begehrte Oldtimer dieser unvergessenen, klassischen Roadster-Generation der 1950er- und 1960er Jahre.

Britische Sportwagen-Produktion in Hochform… mehr als 100.000 MG A verliessen die Werkshallen in Oxfordshire.

MG A

Zwei MG A’s im Scheunenviertel von Steinhude am Meer – Speichenräder sind echt britisch und… obligatorisch

Großserien-Motoren in klassische Sportwagen – eines der BMC-Erfolgsrezepte für eine kostengünstige Produktion!

Zum Einsatz gelangte üblicherweise der ab 1954 in vielen Modellen verwendete BMC-B-Serie Vierzylindermotor mit einer unten liegenden Nockenwelle und Ventil-Stoßstangen von 1,5 Liter  Hubraum und 68 PS bzw.  72 PS.

Mit dem MG A Mk II kam 1961 dann der auf 1.622 ccm vergrösserte Motor zum Einbau, der dann je nach Messmethode 86 bzw. 93 PS leistete.

Für einen Sportwagen war der MG A damit immer noch recht sparsam motorisiert, was seinem Export-Erfolg vornehmlich nach Nordamerika keinen Abbruch leistete.

MG A Twin Cam

MG A Twin Cam – mit 108 britischen Pferdestärken war dies die stärkste Ausführung dieses knochigen Roadsters

Der MGA Twin Cam mit zwei obenliegenden Nockenwellen – da steckte dann echte Power dahinter!

1958 wurde als Hochleistungsmodell der MG A Twin Cam  mit zwei oben liegenden Nockenwellen – dohc – und erhöhter Verdichtung von zunächst 9,9 : 1 zusätzlich ins Lieferprogramm genommen.

Der so munter gemachte BMC-B-Serie Vierzylinder leistete immerhin schon 108 PS, beschleunigte in 9,1 Sekunden auf 100 und erreichte eine Spitze von 181 kmh.

Der MG A Twin Cam bekam erstmals Scheibenbremsen und Stahl-Scheibenräder von Dunlop für alle vier Räder spendiert. Allerdings wurden in beiden Versionen als Roadster und Coupé insgesamt  nur 2.111 MG A dieser Leistungsstufe gebaut.

MG A – der Twin Cam Motor

MG A – die Twin Cam Maschine mit zwei obenliegenden Nockenwellen

Die Roadster von Austin Healey, MG A und MG B sowie die Triumph TR sind im Stil bis heute unerreicht!

Wir finden es ausserordentlich bedauerlich, dass die klassischen Roadster von den Britischen Inseln – wie zum Beispiel diese herrlichen MGA, die knochigen Austin Healeys und die rassigen Triumph TR-Modelle – seit dem dramatischen Niedergang der britischen Automobilindustrie in achtziger Jahren so gut wie vom Markt verschwunden und nur noch als Oldtimer zu bewundern sind.

Die preiswerten britischen Roadster… in der äusseren, schwungvollen Form – trotz vieler Versuche vom BMW Z 1 bis zum Mazda MX 5 – sind in der Konzeption nie wieder erreicht oder gar übertroffen worden.

Dabei stellen wir uns so manches Mal die – so glauben wir – berechtigte Frage, ob die heutigen Automobil-Konzerne diese Art von sportlichen und bezahlbaren Roadstern nicht mehr herstellen wollen oder… können!

Die 1950er- und 60er-Jahre waren goldene Zeiten für die britischen Hersteller, aber… was vorbei ist, ist vorbei!

MG A Roadster

Ein MG A Roadster mit einer nützlichen Kofferbrücke beim traditionellen Britentreffen in Steinhude am Meer – schliesslich wollte man ja auch mal verreisen.

Ein Oldtimer-Steckbrief – einige technische Details des MG A Roadsters:

Das war mit dem MG A, erstmals nach Jahrzehnten, neu bei MG… glatte Seitenteile, keine aufgesetzten Kotflügel und ohne die noch beim MG TF üblichen Trittbretter als Verbindung zwischen den vorderen und hinterem Kotflügel.

  • Kastenrahmen mit Ponton-Karosserie und hinterer Starrachse
  • Länge 3962 mm – Breite – 1473 mm – Höhe – 1270 mm
  • Radstand – 2388 mm
  • Leergewicht – 902 kg
  • Motorleistung – ab 68 bhp (50 kW)  beim MG A 1500 bis 108 bhp (79 kW) beim MG A Twin Cam mit doppelter, obenliegender Nockenwelle.
  • Viergang-Getriebe

Die verschiedenen Ausführungen des MG A, jeweils als Roadster und Coupé:

MG A 1500 – MG A Twin Cam – MG A 1600 und 1600 De Luxe – MG A Mk. II und Mk. II De Luxe …jeweils als Roadster und Coupé.

Geschlossen und ohne Stoffmütze… sehr selten zu sehen war das MG A Coupé schon damals.

Das MG A Coupé – nur insgesamt 9887 Fahrzeuge, also weniger als zehn Prozent der insgesamt gefertigten MG A, wurden damals mit festem Dach anstelle als offener Roadster mit der ‚Stoffmütze‘ gebaut.

Neben dem Coupédach unterschieden sich diese Wagen durch veränderte Türen mit Kurbelfenstern und außen liegenden Türöffnern von den Roadstern.

Wie auf dem unteren Fotos des schwarzen MG A-Coupés zu erahnen ist, war die gebogene Heckscheibe dreigeteilt.

MG A Coupé

Eins von insgesamt 9887 produzierten MG A Coupés beim Oldtimertreffen am Museumshafen von Eckernförde

Die Morris Garages und das achteckige MG-Logo waren stets Garanten für bezahlbare Sportlichkeit!

Die Firma MG wurde 1923 im englischen Oxford als ‚Morris Garages‘ mit dem berühmten achteckigen MG-Logo von Cecil Kimber gegründet.

Das erste gefertigte Fahrzeug war ein vom Morris Oxford abgeleiteter Sporttourer. 1928 war MG das erste Mal auf der London Motor Show vertreten.

Das MG-Oktagon wurde zu gleicher Zeit das unverkennbare Markenzeichen aller sportlichen Fahrzeuge aus Abingdon.  So trugen seitdem Schalter, Tür- und Hauben-Griffe und so manche Instrumente das bekannte Oktagon.

Ende der 1920er Jahre zog das Unternehmen nach Abingdon in Oxfordshire um, wo die MG Sportwagen bis zur Einstellung der Produktion im Jahre 1980 hergestellt wurden.

Jahrzehntelang gehörte die Marke MG – wie beispielsweise auch Austin – zur British Motor Corporation. Ende der 1980er-Jahre folgte nach der Fusion zu British Leyland der rasante Niedergang der britischen Automobil-Industrie.

Bei uns gibt es Fotos, Fotos, Fotos… von MG-Oldtimern – fast – ohne Ende!

 

Denjenigen, die sich auch für alle anderen MG-Fahrzeuge – Roadster, Coupés und Limousinen – vergangener Epochen interessieren empfehlen wir die nachfolgenden Bildergalerien:

auf unserer beliebten Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de. MG …satt!

Wir zeigen herrliche Foto-Serien historischer MGs – die legendären Vorkriegsmodelle ab der M-Type des Baujahres 1930 bis zum bitteren Ende der Marke MG mit dem  eher erfolglosen Mittelmotor-Sportwagen MG-F des Baujahres 2005.

MG-Roadster sind ein wahres Fest für alle Oldtimer-und Sportwagen-Freunde mit dem Briten-Bazillus!

MG A Roadster

Ein schöner Rücken kann auch entzücken, der MG A – beachtenswert das Wetterverdeck für abgehärtete Solo-Fahrer

MG A – der klassische britische Roadster mit eleganten Hüftschwung und… den typischen Speichenrädern und – natürlich – oft im unverwechselbaren ‚English Racing Green‘ – mit dem berühmten MG-Oktogon als Markenzeichen. Nicht nur für Männer, die Pfeife rauchen!

MG – klassische Sportwagen-Legenden der 1950er- und 1960er-Jahre im Roadster-Style aus den Morris Garages.

British Sports Cars – Roadster und Coupés der feinen englischen Art!

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