Die Roadster… BMW Z 1, BMW Z 3 und BMW Z 8

Exklusive Foto-Porträts der Sportzweisitzer BMW Z 1, BMW Z 3 und BMW Z 8.

Ende der 1980er-Jahre besannen sich die Bayerischen Motoren Werke auf ihre lange Tradition im Sportwagenbau.

Mit den hier vorgestellten Roadstern zeigte BMW wieder einmal, wie aufregend perfekte Fahrdynamik eingekleidet werden konnte.

BMW Z 1

BMW Roaster im Dreierpack… BMW Z 1 – BMW Z 3 und BMW Z 8 in der Präsentation des BMW Museums in München

1988 präsentierte BMW mit dem BMW Z 1 erstmals seit den 1950er-Jahren wieder einen begeisternden Sportzweisitzer.

Der Bau von aufregenden und wegweisenden Sportwagen hat bei den Bayerischen Motorenwerken eine lange Tradition.

Wir präsentieren in diesem kleinen Foto-Beitrag unsere Interpretation der BMW Z 1, BMW Z 3 und BMW Z 8 Roaster – die BMW-Sportler im Dreierpack!

Unsere authentischen Aufnahmen entstanden sowohl im herausragend aufgestellten BMW-Museum in München als auch bei Oldtimertreffen und auf der Strasse.

BMW Z 1

Die Frontansicht eines in der Farbe ‚Purblau‘ lackierten BMW Z 1 Roadsters – Oldtimertreffen bei Ikon A7 in der Wedemark

Frühere BMW Roadster-Legenden, die durchaus als Vorbilder der hier vorgestellten BMW Sportzweisitzer gelten.

Unvergessen sind die optisch gelungenen und überaus erfolgreichen BMW 328 Roadster, die von 1937 bis 1940 produziert wurden und noch vor dem zweiten Weltkrieg zahlreiche Siege einfuhren.

Unser Foto-Porträt dieser BMW-Sportwagen-Legende:

Ebenso unvergessen – und das nicht nur bei ausgesprochenen BMW-Fans – ist auch der vom berühmten Designer Albrecht Graf von Goertz gezeichnete BMW 507 Roadster, der von 1956 bis 1959 in nur geringer Stückzahl gebaut wurde.

In unserem ausführlichen Beitrag hier auf Edle-Oldtimer.de:

zeigen wir das perfekte Sportwagen-Design dieses ebenfalls legendären Roadsters anhand des restaurierten BMW 507 von Elvis Presley, dem unvergessenen ‚King of Rock’n Roll.

BMW Z 1

Die Seitenansicht des in der Farbe ‚Purblau‘ lackierten BMW Z 1 Roadsters mit seinen versenkten Türen

Nach verheerenden Kriegsschäden am Münchner BMW-Werk sowie dem Verlust der Produktionsstätte im thüringischen Eisenach hatte BMW einen extrem schweren in der beginnenden westdeutschen Wirtschaftswunderzeit.

Erst ab 1952 begann BMW mit der Auslieferung der – später wegen ihrer Form ‚Barockengel‘ genannten Oberklasse-Limousinen – mit Sechs- und Achtzylinder-Motoren.

Wegen des viel zu kleinen Marktes für teure Limousinen waren die grossen und natürlich auch teuren BMWs allerdings nur ein Verlust-Geschäft.

Mit dem pfiffigen, sogenannten Rollermobil, der BMW Isetta und weiteren Kleinwagen mit vom Motorrad abgeleiteten Zweizylinder-Motoren erweiterten die Bayerischen Motoren Werke ihr Lieferprogramm nach unten.

Aber erst, als BMW dann 1965 den BMW 1500 als ‚die neue Klasse‘ vorstellte, kam das Traditions-Unternehmen endlich wieder in die Erfolgsspur.

Mit dem einprägsamen Motto: ‚Freude am Fahren‘ erweiterte BMW das Portfolio um sportliche Limousinen und chicken Coupés.

Aber erst Ende der 1980er-Jahre besannen sich die Bayerischen Motoren Werke auf ihre Tradition im Sportwagenbau.

So präsentierten sie dem staunenden Publikum endlich wieder einen echten Roadster, den aufregenden Sportflitzer BMW Z 1.

BMW Z 1

In der Farbe ‚Urgrün-Metallic‘ zeigt sich dieser BMW Z 1 Roadster den Besuchern des Oldtimertreffens bei Ikon A7

Der BMW Z 1 Roadster der Bauzeit von 1989 bis 1991 mit dem Werkscode E 30 (Z).

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Der BMW Z 1 war ein wahrhaft ikonischer Roadster, der als Technologieträger der BMW Technik GmbH fungierte.

Mit genau 8.000 gebauten Exemplaren gilt der BMW Z 1 deshalb heute als Youngtimer als ein sehr begehrtes Sammlerstück.

BMW Z 1

Das klar gezeichnete Cockpit des BMW Z 1 Roadsters mit Lederlenkrad und klassischen Rundinstrumenten

Die zweitürige Karosserie des BMW Z 1 Roadsters bestand aus thermoplastischem Kunststoff, wogegen die Front-, Verdeck- und Heckklappe aus GFK gefertigt wurde.

Das revolutionärste Merkmal waren die Türen des Z 1, die vertikal in die hohen Seitenschweller versenkt werden konnten.

So konnten die Insassen das Offenfahren mit noch grösserer Freiheit ganz besonders geniessen.

Unter der Haut verbarg sich ein feuerverzinktes Monocoque-Chassis mit hoher Torsionssteifigkeit, wobei der Boden aus faserverstärktem Sandwichmaterial in das Chassis eingeklebt und zusätzlich verschraubt wurde.

Besonders fortschrittlich war die zentralpunktgeführte Doppelquerlenker-Hinterachse, die später auch im 3er BMW des Werkscodes E 36 in Serie ging.

Aufgrund der besonderen Türmechanik war der Einstieg über die breiten Schweller allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

BMW Z 1

Der BMW Z 1 in ‚Urgrün-Metallic‘ präsentiert sich bei einem Oldtimertreffen bei Ikon A7 in der Wedemark nördlich von Hannover

Motorisch basierte der Z 1 auf dem BMW E 30 und nutzte dessen bewährten 2,5-Liter-Reihensechszylindermotor mit 170 PS und einem Drehmoment von 222 Nm, was den offenen Sportler auf eine standesgemässe Höchstgeschwindigkeit von 225 kmh brachte.

Durch die Platzierung des Motors hinter der Vorderachs, dem niedrigen Fahrzeuggewicht und dem aufwändigen Fahrwerk war die Strassenlage des BMW Z 1 exzellent und ermöglichte besonders hohe Kurvengeschwindigkeiten.

Der BMW Z 1 war seiner Zeit weit voraus, was sich besonders in der zukunftsweisenden Technik sowie dem ikonischen Design widerspiegelte.

BMW Z 1

Klar und kantig zeigt sich die Heckansicht des BMW Z 1 Roadsters – gut zu erkennen sind die Kopfstützen der hellgrauen Sitze

Weil vom BMW Z 1 Roadster nur eine Modellausführung lieferbar gewesen ist, unterschieden sich die ausgelieferten Fahrzeuge lediglich in der Karosserie-Farbe. Von den angebotenen Farbtönen:

‚Toprot‘ – ‚Fungelb‘ – ‚Urgrün‘ – ‚ Traumschwarz‘ – ‚Purblau‘ – ‚Magicviolett‘

zeigen ‚unsere‘ Fotomodelle dieser Foto-Reportage immerhin gleich drei verschiedene Ansichten. Enjoy it!

Der BMW Z 3 Roadster der Bauzeit von 1995 bis 2002

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Gefertigt in Spartanburg in den USA wurde dieser BMW-Roadster mit Vier- und Sechszylinder-Motoren angeboten.

Sie erleben hier einen BMW Z 3 Roadster mit dem 193 PS  2,8-Liter Reihensechszylinder-Motor nach dem Facelift von 1999.

BMW Z 3

Der BMW Z 3 Roadster mit dem 2,8-Liter Reihensechszylinder-Motor mit 193 PS nach dem Facelift von 1999

Der BMW Z 3 Roadster der Bauzeit 1995 bis 2002 war ein mittlerweile  legendärer zweisitziger Sportwagen.

Der offene Zweisitzer kam im Herbst 1995 auf den Markt und erlangte sofort Kultstatus – nicht zuletzt durch seinen prominenten Auftritt im James-Bond-Film ‚Golden Ey’e.

Produziert wurde der Z 3 Roadster bis 2002 als erstes BMW-Modell im neu errichteten US-amerikanischen BMW-Werk Spartanburg.

Sein sportliches Design fasziniert bis heute durch seine klassischen Roadster-Proportionen. Dabei trifft eine lange, geschwungene Motorhaube auf ein kurzes, knackiges Heck.

Die markanten Kiemen an den vorderen Kotflügeln unterstreichen dabei den dynamischen Auftritt dieses Roadsters.

BMW Z 3

Das bullig ausgeformte, breitere Heck der BMW Z 3 Roadster mit den Sechszylindermaschinen

Technisch basierte der BMW Z 3 Roadster auf einer bewährten Mischung aus der bewährten Großserien Dreier-Reihe der BMW-Typen E 36 und E 30.

Das Leistungsspektrum der Motoren reichte vom sparsamen 1,8-Liter-Vierzylinder bis hin zu den kraftvollen, seidenweichen Reihensechszylindern.

Absolutes Topmodell war dann der BMW Z 3 M Roadster mit einer Leistung von bis zu 325 PS, der Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau bot.

Dank des tiefen Schwerpunktes, des Hinterradantriebs und einer knackigen Schaltung vermittelte der BMW Z 3 das typische, ungefilterte ‚Go-Kart-Feeling‘.

Inzwischen hat sich dieser BMW-Roadster vom Alltagswagen zum begehrten Youngtimer und angehenden Oldtimer entwickelt.

BMW Z 3

Das eher schlichte Cockpit des BMW Z 3 Roadsters mit Lederlenkrad und wenigen klassischen Rundinstrumenten

Ein kleiner Technik-Steckbrief des BMW Z 3 Roadsters  mit dem Werkscode E 36/7.

Die aufgeführten Daten gelten für die Ausführung mit 2,8-Liter Sechszylinder-Motor nach dem Facelift von 1999.

Karosserie und Fahrwerk

  • klassischer, offener Roadster mit Stoffverdeck
  • Standard-Bauweise – längs eingebauter Frontmotor, Hinterradantrieb
  • Radaufhängung vorn McPherson-Federbeine – Schräglenker-Hinterachse

Motor und Getriebe

  • Reihensechszylinder-Ottomotor M52 TUB 28, 2.793 ccm, Verdichtung 10,2: 1
  • Leistung – 193 PS bei 5.500 U/min, Drehmoment 280 Nm bei 3.500 U/min
  • Zwei obenliegende Nockenwellen, stufenlose Doppel-VANOS-Nockenwellenverstellung
  • Gemischaufbereitung – vollsequentielle Einspritzung Siemens DME MS42.0
  • Getriebe – Serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe, optional 5-Gang-Automatik

Abmessungen, Fahrleistungen und weitere Informationen

  • Länge  4.025 mm – Breite 1.740 mm – Höhe 1.266 mm
  • Radstand 2.446 mm – Leergewicht 1.425 kg
  • Beschleunigung 6,8 bis 6,9 Sekunden von 0–100 kmh  – Höchstgeschwindigkeit 225 kmh
  • Nachfolger – BMW Z 4, E 85

Insgesamt wurden in der Zeit von September 1995 bis Juli 2002 173.400 BMW Z 3 Roadster gefertigt. Die ab 1998 lieferbare Coupé-Version des Z 3 kam dazu noch auf rund 17.800 Exemplare.

BMW Z 3

Die Heckansicht eines blauen BMW Z 3 Roadsters 2.8 mit L-förmigen Rückleuchten nach dem Facelift von 1999

Edle-Oldtimer.de… die weiteren BMW-Oldtimer-Reportagen mit zahlreichen authentischen Fotos hier bei uns!

Erleben Sie auch alle weiteren, bislang hier auf Edle-Oldtimer.de erschienenen Foto-Beiträge zu den klassischen Zweirädern und Automobilen aus dem Hause BMW.

Klicken Sie dazu bitte auf die nachfolgenden Links:

Klassische BMW-Automobile und -Motorräder vergangener Tage im Spiegel der Zeitgeschichte hier auf Edle-Oldtimer.de.

BMW Z 3

Das ’schmale‘ Heck eines BMW Z 3 Vierzylinder-Roadsters der Bauzeit 1995 bis 1999 mit geschlossener Stoffmütze

Der BMW Z 8 Roadster der Baureihe E 52 – Bauzeit von 2000 bis 2003

Der zweisitziger Roadster BMW Z 8 wurde vom Münchner Autobauer BMW von 2000 bis 2003 in einer exklusiven Kleinserie gefertigt.

BMW Z 8 Roadster

Ein silberfarbener BMW Z 8 Roadster – prominent ausgestellt im BMW-Werksmuseum in München

Das unter der Leitung von Henrik Fisker entworfene Design verbeugte sich vor dem geschichtsträchtigen BMW 507 aus den 1950er-Jahren.

Markante Retro-Elemente wie die breite Niere, seitliche Lüftungsschlitze und mittig platzierte Cockpit-Instrumente prägen bis heute sein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Unter der langen Aluminium-Haube verbirgt sich echte Rennsport-Technologie: Der frei saugende 5,0-Liter-V8-Motor stammte nämlich direkt aus dem damaligen BMW M5.

Mit einer Leistung von 400 PS und einem knackigen 6-Gang-Schaltgetriebe sprintete der Roadster in nur 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Seine Höchstgeschwindigkeit wurde elektronisch bei 250 kmh abgeregelt.

Legendär wurde das Modell auch durch seinen spektakulären Auftritt als Dienstwagen von James Bond im Blockbuster ‚Die Welt ist nicht genug‘.

Insgesamt verließen lediglich 5.703 Exemplare in Handarbeit das Werk. Aufgrund dieser strikten Limitierung und des zeitlosen Designs entwickelte sich der BMW Z 8 vom Luxussportler zu einem der begehrtesten Sammlerstücke der modernen Automobilgeschichte.

BMW Z 8 Roadster

Ein silberfarbener BMW Z 8 Roadster – unter schwierigen Lichtverhältnissen von uns im BMW-Museum in München aufgenommen

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Von den ersten Vorkriegs-Maschinen über die Motorräder der Wirtschaftswunderzeit zum heutigen, breiten Angebot an BMW-Zweirädern.

Unsere BMW-Bildergalerien haben aufgrund der Modellvielfalt bedauerlicherweise Überlänge, weil wir natürlich sämtliche von uns fotografierten BMW-Modelle vorstellen möchten.

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BMW Z 8

Die Heckansicht eines BMW Z 8 Roadsters während eines schwungvoll gefahrenen U-Turns auf einem Boulevard in Boston, Massachussetts

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