Der AC Shelby Cobra 427 Roadster

Bissig wie eine richtige Kobra im Angriff… der AC-Shelby Cobra 427 Roadster.

Vom englischen AC ACE Bristol Sportwagen zum AC-Shelby Cobra 427 Roadster mit dem 7-Liter-Motor von Ford, USA.

Ford Cobra 427

Ein AC-Shelby Ford Cobra 427 Roadster in der Autobau Erlebniswelt am Bodensee – Romanshorn, Schweiz

AC-Shelby Ford Cobra 427 Roadster… a Symphony in Red!

Das von uns als ‚Eyecatcher‘ für diesen Artikel benutzte, knallrote AC-Shelby Ford Cobra 427 Roadster des Baujahres 1965 in Best-Zustand, besitzt einen Ford V 8 Big Block Motor mit 6.997 ccm Hubraum, der bei 6000/min 415 PS leistet.

Er wurde von uns für Sie in der sehenswerten Autobau Erlebniswelt am Bodensee in Romanshorn in der Schweiz entdeckt.

Der AC ACE Bristol bildete die perfekte Grundlage für den AC Shelby Cobra. 

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Bevor es aber hier in unserem Beitrag mit der AC-Shelby Cobra so richtig ans ‚Krachen‘ geht, zeigen wir zuerst das Ausgangs- und Vorgänger-Modell des britischen Herstellers AC Cars Ltd aus Castle Donington, England.

Sie sehen hier den AC ACE, wie er von 1953 bis 1963 mit Reihensechszylindern verschiedener Hersteller insgesamt 728 mal gebaut wurde.

AC ACE Bristol

Der AC ACE Bristol, Baujahr 1958 mit 2-Liter Reihensechszylinder-Motor und 122 PS – Autobau Erlebniswelt am Bodensee

Der Vorgänger des AC Shelby Cobra… der AC ACE Bristol des Baujahres 1958 mit Reihensechszylinder-Motor.

Der AC ACE Bristol kombinierte einen filigranen Gitterrohrrahmen mit einer extrem leichten, von Hand geformten Aluminium-Karosserie.

Sein 2,0-Liter Bristol-Reihensechszylinder-Motor vom Typ 100 D basierte ursprünglich auf dem Triebwerk des BMW 328, dessen Rechte Bristol nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb.

Der von uns in der Autobau Erlebniswelt am Bodensee in Romanshorn in der Schweiz entdeckte AC ACE Bristol stammt aus dem Jahre 1958 und ist mit dem 1.991 ccm Bristol D 2 Motor ausgestattet, der 122 PS ‚auf die Waage‘ bzw. auf die Strasse brachte.

AC ACE Bristol

Der AC ACE Bristol, Baujahr 1958 mit Reihensechszylinder-Motor – die reizvoll geschwungene und perfekt beleuchtete Heckpartie

Nach einer zweiten Restauration fuhr der frühere Schlagerstar Peter Kraus dieses Fahrzeug von 2005 bis 2010 regelmässig zu verschiedenen Oldtimer-Veranstaltungen sowie bei historischen Rennen, wie Ennstal Classic, Silvretta Classic, GP Nuvolari, Arlberg Classic und Arosa Bergrennen. Hut ab!

AC-Shelby Cobra 427 – einer der kompromisslosesten Sportwagen… ever!

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Ein ungewöhnliches, aber erstklassiges Rezept – man nehme Chassis und Karosserie eines reinrassigen Rennwagens, implantiere einen großvolumigen und bullig starken US-Achtzylinder und mache das Fahrzeug dann strassentauglich. Fertig ist der… AC-Shelby Cobra!

ac-shelby-cobra

Ein AC-Shelby Cobra in voller Aktion auf der Hauptstrasse von Neuseelands Hauptstadt Wellington

C-Shelby Cobra – der bissige britische Sportwagen-Oldie mit dem starkem amerikanischen Herzen!

Im Jahre 1961 machte der ehemalige US-Rennfahrer und Tuner Carroll Shelby dem britischen Sportwagen-Hersteller AC Cars Ltd. den höchst unmoralischen Vorschlag, seinen schon mehrere Jahre alten Roadster namens AC ACE weiterzuentwickeln und mit einem leistungsgesteigerten Ford-V 8 Big Block Motor zu versehen.

Gesagt, getan – der AC-Shelby Cobra wurde realisiert und dann in dieser britisch-amerikanischen Konstellation von 1962 bis 1968 in den unterschiedlich starken Varianten Cobra 260, Cobra 289 und Cobra 427 gebaut.

AC Cobra

Ein farbenfroh lackierter AC Shelby Cobra auf der Quiberon Auto Passion 2025 – Bretagne, Frankreich

Die AC Shelby Cobras erzielten dank ihrer ‚Motor-Sitz-Hüllen‘ Konstruktion vielfach beachtliche Rennerfolge.

Im Motorsport feierten die AC Shelby Cobras insbesondere in ihrer GT-Klasse große Erfolge. So erreichte Shelby mit der AC Cobra hinter Ferrari den zweiten Platz in der Marken-Weltmeisterschaft, wobei die aerodynamisch verbesserten Daytona Coupés sogar Ferrari das Fürchten lehrten.

Der AC Shelby Cobra wurde sowohl in den USA und Europa als ernstzunehmender Gegner für die europäische Konkurrenz geachtet und gewann viele Rennen, vor allem in der SCCA (Sports Car Club of America) Rennserie.

Die Cobra 289, produziert zwischen 1961 und 1968, war dabei besonders erfolgreich und bewies sich als zuverlässiger und kraftvoller Rennwagen mit einem 289-cubic-inch (4,7 Liter) Ford-V8-Motor.

Die AC Shelby Cobra 427 – der noch stärkeren Version mit einem 7-Liter-Motor – wurde ebenfalls für den Renneinsatz entwickelt, wegen FIA-Homologationsproblemen wurde das Projekt allerdings eingestellt.

Dennoch wurden einige Competition-Modelle gebaut, die in Rennen eingesetzt wurden. Carroll Shelby selbst wurde durch die Erfolge der Cobra im Motorsport zu einer amerikanischen Legende.

Die Siege und guten Platzierungen der AC Cobra trugen maßgeblich dazu bei, dass Ford im Wettrüsten der Pony-Cars wieder an die Spitze kam und Shelby dabei mit dem Motto ‚win on Sunday, sell on Monday‘ den Motorsport erfolgreich als Marketinginstrument nutzte.

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Die Seitenansicht des AC-Shelby Cobra 427 Roadster mit mächtigen Sidepipes – aufgenommen am Waterlooplatz in Hannover

Leistungsstark, schnell und kompromisslos – der AC-Shelby Cobra!

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Die Motorisierung begann ursprünglich mit einem modifizierten 4,2 Liter Ford V 8 und endete im Modell 427 mit 7 Liter Hubraum, einem max. Drehmoment von 641 Nm und 425 PS.

Die Fahrleistungen führten aufgrund des sensationell geringen Leistungsgewichts dazu, dass der AC Cobra einer der schnellsten und brutalsten Sportwagen wurde, der jemals gebaut wurde.

1964 stellte der AC Cobra mit 183 mph  – ca. 293 kmh – einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord auf und kam als schnellstes Straßenauto der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde, den Titel hielt er viele Jahre – einfach atemberaubend, oder?

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Das spartanische, aber funktionelle Cockpit des AC-Shelby Cobra 427 Roadster mit seinen Rundinstrumenten.

AC-Shelby Cobra – Original oder nachgemacht, echt oder Replika – das ist hier die berechtigte Frage!

Wie viele der insgesamt nur 348 in den 1960er Jahren gefertigten AC Cobras bis heute erhalten geblieben sind, ist nicht bekannt.

Heute werden für original erhaltene AC Cobras Preise von zum Teil mehr als  300.000,- EUR bezahlt.

Der Markt für diesen faszinierenden englischen Oldtimer mit dem amerikanischen Herzen ist allerdings extrem unübersichtlich, weil er von vielen Repliken – auch als Bausatz – in unterschiedlichster Qualität deutlich ergänzt wird.

Wobei sogar für gute Repliken des AC-Shelby Cobra 427 mittlerweile bis zu sechsstellige Beträge fällig werden.

Wir wissen nicht, welche der von uns entdeckten, fotografierten und hier abgebildeten AC Cobras nun ‚echt‘ oder nur Repliken sind.

Gehen wir einfach mal davon aus, dass einige von ihnen tatsächlich echt sind und ihren Fahrern unglaublich viel Spass bereiten – auf dem Boulevard, den kurvenreichen Landstrassen und der leeren Autobahn!

Noch heute gilt die echte Cobra als eines der extremsten Motor-Fahrzeuge aller Zeiten. Sie braucht wegen eines diffizilen Fahrverhaltens natürlich eine sehr kundige Hand am Lenkrad und viel Gefühl am Gaspedal!

AC Shelby Cobra 427

Ein Anblick für Motor-Enthusiasten – die saubere 7-Liter Big Block V 8 Maschine des AC Shelby Cobra 427 leistet 425 PS

Der echte 427-Motor war hochgezüchteter NASCAR-Rennmotor mit mechanischen Ventilstößeln und zwei Holley-Vierfachvergasern.

Er besaß eine spezielle Ölversorgung, den sogenannten ‚Side-Oiler‘, um den Motor bei extremen Fliehkäften auf der Rennstrecke stabil zu schmieren.

Da dieser 427er-Motor in der Produktion sehr teuer war und Ford die Triebwerke primär für eigene Rennprogramme benötigte, stattete Shelby den Grossteil der für die Strasse verkauften Modelle ab Werk mit dem zahmeren Ford 428-Cubic-Inch-V8 – 7014 ccm – aus.

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Mann, was für eine Front – ein AC-Shelby Cobra 427 BDR 427 Roadster auf der Street Mag Show in Hannover

Der oben zu sehende AC Cobra BDR 427 scheint ein ganz besonderer Bolide zu sein – sein 7 Liter-V 8 Motor soll es auf sage und schreibe 550 PS bringen.

Dabei wurde dieses Fahrzeug des Baujahres 1965 in diesem Jahr erstmals zugelassen und hat bis jetzt nur 500 km ‚auf dem Buckel‘. Er stand übrigens für € 74.900 auf der Street Mag Show in Hannover zum Verkauf.

Auf der jährlich in Hannover stattfindenden Street Mag Show in Hannover, dem bundesweit grössten Treffen amerikanischer Oldtimer, sind immer wieder etliche bissige Cobras zu bewundern.

Schwelgen in Formen… wie stets waren sie absolute Augenweiden. Aber was nun – sind sie englische oder doch amerikanische Supersportwagen?

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Ein AC-Shelby Cobra BDR 427 mit 550 PS – ein starker Auftritt auf der Street Mag Show in Hannover

Der nachfolgende AC Cobra Mk III 427 SC mit unlackierter Alu-Karosserie wurde auf der Bremen Classic Motorshow 2012 für 95.900,- € zum Verkauf angeboten, ob er dafür ‚über die Theke‘ gegangen ist, können wir aber nicht sagen.

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Ein AC-Shelby Cobra Mk III 427 SC mit einer unlackierten Alu-Karosserie – Bremen Classic Motorshow

Der AC Cobra Mk III 427 SC von Jon Kaase Racing Engines in Georgia, USA und seine beeindruckenden Daten 

  • Motor – Siebenliter-V 8 Motor 351 w von Jon Kaase Racing Engines mit 450 PS bei 6.000 rpm
  • Rahmen von John Tojero (GB)
  • Borg Warner 5-Gang-Getriebe
  • Hinterachse Salisbury LS 7

Mit diesen Features war der AC Cobra doch ganz ordentlich aufgestellt, oder etwa nicht?

AC Cobra

Ein dunkelblauer AC Cobra hatte seinen Auftritt bei der Open House Party der Classic Car Ranch in Raddestorf

Sportwagenfans… noch mehr feine Aufnahmen von der AC-Shelby Cobra gefällig?

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Dann erleben Sie auch unseren ausführlichen Beitrag mit der aufregend fotografierten, kompletten Fotoshow

mit vielen weiteren exklusiv fotografierten Aufnahmen vom AC Cobra in eindrucksvoller, grosser Darstellung und hoher Auflösung unter ‚Classic Cars & Bikes‘ auf unserer Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de.

Vom AC ACE Bristol Sportwagen zum AC-Shelby Cobra 427 Roadster mit Fords 7-Liter-Motor. 

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Die Heckansicht des AC-Shelby Cobra – schlicht und ergreifend… einfach umwerfend!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken – der AC-Shelby Cobra von hinten gesehen!

Dieser silberfarben lackierte AC Cobra kam mit Donnergetöse aus den Sidepipes zusammen mit zwei nicht minder lauten Dodge Viper RT / 10 auf den Parkplatz der Strandterrassen von Steinhude am Meer geschossen.

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AC Cobra MK IV Autokraft – Ford V 8, 4.942 ccm, 272 PS – Roadstertreffen Romantik Bad Rehburg

Dieser Erholungsort in der nördlichen Region Hannover wird erfreulicherweise häufig von Oldtimer-Fahrern frequentiert, besonders an schönen Wochenenden wird das ‚alte Blech‘ gerne dem staunenden Publikum vorgeführt.

Auch wird im Steinhuder Scheunenviertel im August eines jeden Jahres regelmässig ein sogenanntes Britentreffen veranstaltet, bei denen manchmal eben auch AC Cobras auftauchen.

ac cobra autokraft

AC Cobra MK IV Autokraft, die kraftvolle Heckansicht – Ford V 8-Motor, 4.942 ccm, 272 PS

Diesen AC Cobra MK IV Autokraft der Nach-Shelby-Ära mit seinem 4.942 ccm Ford V 8 und 272 PS entdeckten wir allerdings nicht in Steinhude, sondern auf einem der jährlichen Roadstertreffen, die in der nahen Romantik Bad Rehburg im Landkreis Nienburg/Weser veranstaltet werden.

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Diesen AC-Shelby Cobra mit geschlossener Kapuze erwischten wir beim Oldtimertreffen in Gehrden nahe Hannover

So richtig wie die klassischen britischen Roadster sehen die AC Cobras nun wirklich nicht aus, eher doch wie Zwitter aus der alten und der neuen Welt.

Vielleicht macht gerade diese Sonderstellung zwischen zwei Stühlen des internationalen Sportwagenbaus den besonderen Charme dieser bulligen Fahrzeuge aus!

Great Britain meets the United States… eine aufregende angelsächsiche Coproduktion – der AC-Shelby Cobra!

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Und hier ist auch die giftige Schlange zu sehen… das Logo des AC-Shelby Cobra am Wagenheck

AC-Shelby Cobra – die britische Sportwagenmarke mit den bärenstarken V 8 Motoren von Ford aus Amerika.

British Sports Cars – klassische Roadster und Coupés der feinen englischen Art!

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