Der Mini von der British Motor Corporation

Der ‚Ur-Mini‘ des genialen Konstrukteurs Alec Issigonis in exklusiven Fotos vorgestellt.

Ein absolutes Kult-Auto aus britischer Produktion… der winzige Mini von BMC kam seinerzeit ganz gross raus!

Das zukunftsweisende Vorbild-Gefährt für Generationen moderner Klein- und Kompaktwagen. der urige Original-Mini von BMC.

Mini Cooper S

Ein Mini Cooper S in der begeisternden Austellung der Autobau Erlebniswelt Bodensee – Romanshorn, Schweiz

Wegweisend – Frontantrieb und Quermotor, bei prägnant langem Radstand und knappen Überhängen… ein echter Mini!

Dieser hier vorgestellte Ur-Mini ist das konzeptionelle Vorbild aller heutigen Klein- und Kompaktwagen und das… weltweit!

Austin Mini – Morris Mini – Wolseley Mini – Riley Mini

Unter diesen bekanten Markennamen vermarktete die British Motor Corporation seinerzeit ihren kultigen Winzling.

Am bekanntesten waren natürlich die Austin- und die Morris-Minis, die anfangs traditionsgemäss auch als Austin Seven bzw. Morris Mini Minor bezeichnet wurden.

Diese Fahrzeuge unterschieden sich nur durch geringe Veränderungen am Kühlergrill und durch die unterschiedlichen Firmen-Logos.

Die Wolseley- und Riley-Mini-Ausführungen waren etwas besser ausgestattet und sollten ein etwas besser gestelltes Publikum ansprechen.

Aufgrund seines grossen, europaweiten Erfolges wurden die Minis auch bei Innocenti in Italien, Authi in Spanien sowie bei IMA in Portugal in Lizenz gefertigt.

Mini

Ein BMC-Mini in der Seitenansicht – auch im Jahre 2019 noch als Taxi in Malaysia im Einsatz

Heute sind sie edle Oldtimer… Mini – Mini Clubman – Mini Pickup

Mini… erleben Sie die drei verschiedenen Karosserie-Versionen des Kult-Oldtimers der British Motor Corporation. 

Und… natürlich auch die Mini Cooper und Mini Cooper S, die den sportlichen Ruhm der Minis begründeten und viel zum heutigen Kult dieses kleinen britischen Oldtimers beigetragen haben!

Mini

Die Heckansicht zweier  Minis – schöne Auto-Rücken können auch entzücken

Die Minis von 1959 – eine wahre Revoulution im Bau kleiner, bezahlbarer Autos.

Konzeptionell sollte der Mini ein Auto für Fahrer mit kleinem Geldbeutel und wenig Stellplatz für sein Gefährt sein. Er trat damit in Konkurrenz zu Automobilen, die in konventioneller Art damals oft noch mit Heckmotor – wie dem Volkswagen Käfer oder dem Renault Dauphine – ausgestattet waren.

Dank des quer eingebauten Vierzylinders, seines Frontantriebs, seines geringen Gewichts, seiner breiten Spur und des vergleichsweise langen Radstands von 2,036 Metern erwies sich der Mini trotz der bescheidenen Einstiegs-Motorisierung mit 34 PS als ein äusserst agiler Viersitzer, der mit dem Fahrgefühl eines Go-Karts schnell das Herz sportlicher Fahrer in ganz Europa begeisterte.

Allerdings schwamm der BMC Mini mit einer Höchstgeschwindigkeit von 115 kmh auf der Autobahn nur so mit, während sein wahres Revier die Stadt und kurvenreiche Landstrasse gewesen sind.

Mini Clubman

Ein Mini Clubman beim jährlichen Britentreffen in Steinhude am Meer im mittleren Niedersachsen

In der Kürze liegt die Würze …alles Mini, oder was?

Quer eingebaute kleine Vierzylinder und kurze Überhänge schafften Platz trotz einer Fahrzeuglänge von nur 3,06 Metern.

Mit einer Felgengrösse von 10 Zoll waren auch die Räder des Mini besonders klein, damit sie zu Gunsten des Platzes für die Passagiere nicht weit in den Innenraum ragen konnten. So war der Ur-Mini trotz seiner Kürze ein recht kommoder Viersitzer, wobei der Federungskomfort durch die platzsparende Gummifederung eher als ‚knochig‘ bezeichnet werden konnte.

Mini Clubman

Die Heckansicht des Mini Clubman auf dem jährlichen Britentreffen in Steinhude

Die Mini Motorisierung – seitengesteuerte Reihenvierzylinder von 850 ccm bis 1071 ccm.

Die Standardausführung des Mini wurde 1959 mit dem 850 ccm grossen – oder auch kleinen – Reihenvierzylinder bestückt und erstmals bei einem Automobil vorn quer eingebaut.

Dieser seitengesteuerte und mit Stoßstangen sowie Kipphebeln versehen, sogenannte ‚A-Motor‘ versah bereits ab 1951 im Austin A 30 seinen Dienst. Die Motor-Konstruktion und -Leistung entsprach in etwa dem Standard der 1950er-Jahre. So hatte auch der Millionenseller VW-Käfer, wenn auch als Boxer, mit 34 PS eine gleiche, eher beschauliche Performance wie der Mini.

Erst die von John Cooper motorisch aufgepeppten Mini Cooper und Mini S legten dann sowohl leicht im Hubraum als auch in der Leistung auf 55 bzw. 70 PS zu. Dem Einsatz von jeweils zwei SU-Vergasern und weiteren Feinarbeiten war dieser Zuwachs ebenfalls zu verdanken.

Mini Pickup

Ein Mini Pickup auf der Veranstaltung  ‚Fra Damp til Diesel‘ in Maribo auf der Insel Lolland, Dänemark

Einige markante Fahrzeug-Daten des Mini für unsere Technik-Freaks:

Karosserie… Selbsttragende Ganzstahlkarosserie mit Hilfsrahmen vorn und hinten

Federung… Gummifederung und Teleskopstoßdämpfer vorn und hinten

Masse… Länge 3060 mm – Breite 1410 mm – Höhe 1350 mm

Motor… Vierzylinder-Reihenmotor, vorn quer, mit Stoßstangen und Kipphebel und seitlicher Nockenwelle

Hubraum und Leistung… Mini 848 ccm mit 34 PS – Mini Cooper 997 ccm mit 55 PS – Mini Cooper S 1071 ccm mit 70 PS

Getriebe… 4-Gang-Getriebe mit Knüppelschaltung, 2. bis 4. Gang synchronisiert

Radstand 2032 mm – Reifengröße 5.20–10 beim Mini – Leergewicht, ohne Fahrer… 620 kg

Mini Pickup und Mini Clubman

Mini-Heckansichten…Mini Pickup und Mini Clubman im Scheunenviertel von Steinhude am Meer

Der Riley Elf, wie Elfe – mit einen ‚Rucksack‘ wird der Mini zur kleinen Limousine.

Der Riley Elf Mark II, gebaut von 1963–1966 entsprach dem Mini von Austin oder Morris, hatte jedoch wie sein Pendant Wolseley Hornet einen besonderen, chromglänzenden Kühlergrill und einen angesetzten Kofferraum.

Diese kleine Limousinen hatten gegenüber dem von 1961 bis 1963 gebauten Mk. I innenliegende Türscharniere und waren mit einem  998 ccm Motor Hubraum von 38 bhp ausgestattet, der eine Höchstgeschwindigkeit von gut 120 kmh ermöglichte.

Riley Mini

Der Riley Elf Mk. II ist ein echter Mini, hat aber einen angesetztem Kofferraum

 

Der Mini Cooper und Mini Cooper S – ein kleines Auto mit unglaublichen Sporterfolgen!

In diesem Part unseres Mini-Beitrags sehen Sie leistungsgesteigerte Mini Cooper S während der Rallye Monte Carlo 1964, die ein Mini Cooper S trotz nur 90 PS sensationell gewann.

Ausserdem hatten wir damals Privatfahrer mit ihren Mini Coopern auf den AvD-Flugplatzrennen 1967 und 1968 in Faßberg/Lüneburger Heide hautnah fotografiert.

Die sportlichen Talente des Minis und seines anfangs nur 34 PS starken Mini-Motors hatte als erster Sportwagen-Konstrukteur John Cooper entdeckt, der sich schon früh mit dem Tuning des Austin A-Serien-Motors befasste.

Mini Cooper

Rallye Monte Carlo 1964 – ein Mini Cooper beim Zwischenstopp in Hannover

Fotos, Fotos, Fotos… von edlen Oldtimern sind heute unser Metier!

Aber schon 1963 begannen wir unsere ersten zaghaften Schritte auf dem manchmal gar nicht so einfachen fotografischen Terrain.

Mit einer heutzutage echt altertümlich anmutenden Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera von der längst untergegangenen Kameraschmiede Edixa, einem 50 mm Standardobjektiv und einem 135er Tele sowie hochempfindlichen Schwarzweissfilmen wagten wir uns dann ab 1964 aber schon zu diversen Motorsport-Veranstaltungen, die auch damals schon unser Herz höher schlagen liessen.

Mini Cooper

Ein Mini Cooper während des AvD-Flugplatzrennens in Faßberg 1967

Zum Glück existiert unser Negativarchiv auch aus unserer Foto-Anfängerzeit noch und nach langer, aber erfolgreicher Suche fanden wir darunter auch Aufnahmen, die den Mini Cooper bei Sporteinsätzen in Aktion zeigen.

Digitalisiert und über ein modernes Bildbearbeitungs-Programm gejagt, sind diese Fotos als Zeitdokumente einer längst verganengenen Motorsport-Epoche einigermassen vorzeigenswert – finden wir jedenfalls. Kleine technische Mängel – speziell beim ‚Mitzieh-Foto‘ – bitten wir dabei zu entschuldigen.

Da uns damals im Jahr 1964 ein ganzer Film vom Zwischenhalt der Rallye Monte Carlo am hannoverschen Conti-Hochhaus durch Lichteinfall verdarb, können wir nur einen kurzen Mini-Blick auf diesem Ereignis anbieten. Leider kamen bei der als Sternfahrt organisierten Rallye die späteren Sieger Paddy Hopkirk und Henry Liddon mit der Startnummer 37 nicht durch Hannover.

Mini Cooper

Mini Cooper auch 1968 wieder mit dabei – AvD-Flugplatzrennens in Faßberg

Rasante Rundstreckenrennen auf Flugplätzen der Bundeswehr waren in den 1960er Jahren gang und gäbe. Wir dienten 1967 als Wehrpflichtiger auf dem Flugplatz Faßberg und hatten durch gute Beziehungen das Glück, mit dem eigentlich unzureichendem Foto-Equipment dicht an die Rennstrecke zu dürfen. Auch im Jahr 1968 waren wir dort noch einmal zu Gast.

Die BMW-Minis – ein Retro-Brückenschlag zu den modernen Kompaktwagen von heute.

Nach der Übernahme von Rover durch BMW trieben die Bayerischen Motoren Werke die Entwicklung eines moderneren und auch vergrösserten Mini  voran, der im Jahre 2001 debütierte, dabei wurde die Produktion dieses neuen Modells in das alte Morris-Werk Cowley in Oxford verlegt.

Mit diversen Modellen, die stets weiter entwickelt und dabei aber auch immer grösser, schwerer und stärker wurden, ist MINI heutzutage eine eigenständige Division in der BMW Group.

Die Kompaktwagen der Mini-Serie von BMW sind ausserordentlich erfogreich. Vermutlich ist der heutige Mini – neben dem Fiat 500 – das meistverkaufte Auto im Retro-Look weltweit.

Englische Oldtimer – historische automobile Schätze… mit Schirm, Charme und Melone!

 

Edle-Oldtimer.de… Auto-Veteranen hautnah – faszinierende Ansichten klassischer Oldtimer-Automobile.

Englische Oldtimer – legendäre historische Fahrzeuge von den britischen Inseln.

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