Der legendäre Buckelvolvo

Volvo PV 444 – Volvo PV 544 – Volvo P 210 Duett… mit der Sicherheit des Schwedenstahls!

Die klassischen Volvo-Oldtimer der späten 1940er- und der 1950er-Jahre begründeten den legendären Ruf von Volvo.

Die Volvo Personvagnar AB wurde 1924 als Tochter von SKF in Göteborg gegründet, hat also eine lange nordische Tradition.

Der Buckelvolvo

Der Buckelvolvo in der Seitenansicht als Eyecatcher – hier  ist ein Volvo PV 544 ab dem Modelljahr 1961 mit dem B 18 Motor zu sehen.

Der Name Volvo leitet sich aus dem Lateinischen von volvere = rollen zu volvo  = ich rolle ab. Hätten Sie es gewusst?

Die Volvo Personvagnar AB wurde bereits 1924 als Tochter von SKF in Göteborg gegründet – das bedeutet Tradition!

Als alter Hase im Autogeschäft – mit dem Volvo ÖV 4 ‚Jakob‘ und dem Volvo PV 4 wurden bereits 1927 die  ersten Personenwagen in Göteborg gefertigt – gilt Volvo schon seit langem als Synonym für maximale aktive und passive Sicherheit im Strassenverkehr.

Aber erst mit den hier gezeigten Baureihen 444 und 544 aus der frühen Nachkriegszeit schuf sich Volvo einen Ruf unverwüstlicher Robustheit und Zuverlässigkeit.

Damit gelang den Schweden der Durchbruch zum Großserien-Hersteller und zur weiten Verbreitung in Europa und den Vereinigten Staaten.

Nach einem Intermezzo ab Januar 1999 in der Ford Premium-Group gehört die Volvo Car Corporation mit seiner PKW-Produktion seit 2010 zum chinesischen Fahrzeugkonzern Geely, was der Beliebtheit der Volvo-Automobile heutiger Generationen  und Modelle keinen Abbruch bescherte.

Seit 2010 gehört die Volvo Car Corporation mit ihren Standorten zum chinesischen Fahrzeugkonzern Geely.

Der Buckelvolvo

Der Volvo PV 444  A… 4 Zylinder, 40 PS und 4 Sitze, ein Buckelvolvo der Baujahre 1947 bis 1950 mit der damals beliebten Nordlandschute als aussenliegende Sonnenblende

Die Volvo-Modelle PV 444 und PV 544 erhielten nicht nur bei uns schnell den liebevollen Spitznamen Buckelvolvo.

Ganz klar entstand die Bezeichnung ‚Buckelvolvo‘ aus dem rund geschwungenen Abfall der Dachlinie zum Heck – dem Buckel!

Dieses schick abgerundete Heck war ein beliebtes Gestaltungs-Merkmal der Personenwagen in der Mode der 1940er-Jahre.

Der Buckelvolvo

Volvo PV 444 A… 4 Zylinder, 40 PS und 4 Sitze – ein Buckelvolvo der Bauzeit von 1947 bis 1950 mit Nordlandschute, ausgestellt im Automuseum Bornholm

Auch wenn die Volvos PV 444 und PV 544 Buckelvolvo genannt wird, konnte sein runder Rücken durchaus entzücken.

So kennen wir das eher ‚bucklige‘ als runde Heck im Pseudo Stromlinien-Design auch von zeitgenössischen Automobilen aus den Vereinigten Staaten, wie beispielsweise dem 1934er Chrysler Airflow oder dem Packard Custom Eight Club Sedan des Baujahres 1948, genannt ‚Pregnant Elephant‘.

Konzeptionell lehnte sich Volvo bei der schon 1943 begonnenen Entwicklung des Volvo PV 444 allerdings an den  Hanomag 1,3 Liter ‚ Typ Autobahn‘ von 1939 an.

Auch der Ford Taunus jener Jahrgänge vom Kölner Ableger des US-Konzerns Ford wurde analog zum hier beschriebenen Volvo eben auch genauso liebevoll ‚Buckeltaunus‘ gerufen.

Der Buckelvolvo

Volvo PV 444 KS mit eingerahmten Kühlergrill – ein Buckelvolvo der Baujahre 1955 bis 1957 mit jetzt 51 PS dank höherer Verdichtung

Volvo PV 444 der Bauzeit 1947 bis 1958

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Bei der Bezeichnung Volvo PV 444 stand  PV für ‚personvagn‘ und die 444 für 4 Zylinder, 40 PS und 4 Sitze.

In der Vorkriegszeit produzierte Volvo überwiegend recht schwere Sechszylinder-Modelle, die sämtlichst auf einem stabilen Rahmenchassis aufgebaut waren.

Volvos Hoffnungsträger, der Volvo 444 A, wurde im Rahmen einer großen Volvo-Ausstellung  am 1. September 1944 in den königlichen Tennishallen von Stockholm vorgestellt.

Während der zehntägigen Ausstellung wurden bereits 2.300 Kaufverträge für den Volvo 444 unterzeichnet, dabei betrug  der angekündigte Preis damals 4.800 schwedische Kronen.

Als sogenannter Volks-Volvo mit selbsttragender Ganzstahl-Karosserie und 1,4-Liter-OHV-Vierzylinder-Motor lief die Fertigung des nur in der Farbe Schwarz bestellbaren Volvo PV 444 A wegen Materialknappheit aber erst 1947 an.

Obwohl noch mit einer geteilten, Split-Window genannten Frontscheibe versehen, galt der Volvo PV 444 seinerzeit als sehr modernes Fahrzeug mit einem wegweisendem Innenraum-Design.

Am 1. September 1944 präsentiert, lief die Produktion des Volvo 444 A wegen Materialknappheit aber erst 1947 an.

‚Evolution anstatt Revolution‘ – der Volvo PV 444 wurde während seiner elfjährigen Bauzeit ständig optimiert.

Gebaut ab 1947, fand so eine erste Überarbeitung von zahlreichen weiteren Modernisierungen des Volvo PV 444 unter der Bezeichnung PV 444 B bereits 1950 statt.

Als Volvo PV 444 C erhielt der Wagen im Jahre 1951 eine breitere Spur sowie 5.90-15 Reifen auf 15-Zoll Fünfloch-Felgen anstelle von 16-Zöllern.

Blinker statt Winker – der PV 444 D hatte dann endlich seitliche Blinklichter und keine starren Winker als Richtungsanzeiger mehr.

Das Modell PV 444 E  bekam im Dezember 1953 eine serienmäßige Heizung, eine echte Errungenschaft im damaligen europäischen Autobau.

Der PV 444 H brachte dann eine durchgängige Heckscheibe für bessere Sicht nach hinten und eine auf 51 PS verbesserte Leistung.

Volvo PV 444 der Serien A bis H, wobei die Bezeichnungen F und G übersprungen wurden,  der Bauzeit 1947 bis 1958.

Volvo PV 444 - Buckelvolvo

Volvo PV 444, L Baujahr 1957  – der neu eingeführte B 16 A Motor und sein länglicher Luftfilter mit 1,6 Liter Hubraum und 60 DIN-PS

‚Evolution anstatt Revolution‘! Als Volvo PV444 L erhielt das Fahrzeug im Januar 1957 einen auf 1,6 Liter Hubraum vergrösserten Motor mit 60 DIN-PS.

Für den Export in die USA leistete der mit einem Doppelvergaser ausgerüstete B 16 B Motor dann immerhin schon 85 SAE-PS.

Allerdings blieb dem Volvo PV 444 das antiquierte Dreiganggetriebe mit unsynchronisiertem ersten Gang während der gesamten Bauzeit erhalten.

Beim Volvo PV 444 stand PV für ‚personvagn‘ und die 444 für 4 Zylinder, 40 PS und 4 Sitze – perfekt!

Volvo PV 444 - Buckelvolvo

Das Cockpit des Volvo PV 444, Baujahr 1957 – das Armaturenbrett mit dem Rundtacho sowie das Dreispeichen-Lenkrad des Buckelvolvos

Der Volvo PV 444 erzielte erste Exporterfolge für Volvo in die Schweiz und die Vereinigten Staaten von Amerika.

In Deutschland wurden die Volvo PV 444 überwiegend von Angehörigen der US-Streitkräfte gefahren, da es ihn offiziell bei uns nicht zu kaufen gab.

Erst sein Nachfolger, der äusserlich nahezu unveränderte Volvo PV 544, erhielt 1958 die nötige Zulassung für die Bundesrepublik Deutschland.

Aber bereits zum Jahreswechsel 1950/51 wurde der Volvo PV 444 in die Schweiz exportiert und im Herbst 1955 dann erfolgreich in den Vereinigten Staaten vorgestellt.

Volvo PV 444 - Buckelvolvo

Volvo PV 444, L-Serie, Baujahr 1957 – die Heckansicht des 57er Buckelvolvos mit ungeteilter Heckscheibe

‚Evolution anstatt Revolution‘ – ähnlich wie beim damaligen Millionenseller, dem Volkswagen Käfer, zahlte sich eben auch beim unserem geliebten Buckelvolvo – dem legendären Volvo PV 444 – die ständige Weiterentwicklung aus.

Er bekam nämlich als würdigen Nachfolger den äusserlich unveränderten Volvo PV 544, der dann noch bis zum Herbst 1965 in immer grösseren Stückzahlen produziert wurde.

In nahezu zwölf Jahren konnten vom Volvo PV 444 insgesamt beachtliche 196 000 Exemplare abgesetzt werden.

Buckelvolvo PV 544

Das Front des Volvo PV 544 – ein gepflegter Buckelvolvo der Baujahre 1958 bis 1965, gesichtet in Maribo auf der dänischen Insel Lolland

Der Volvo PV 544, nahezu unveränderter Nachfolger des PV 444, kam dann 1958.

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Optisch unterschied sich der neue Volvo PV 544 kaum von seinem Vorgänger, dem PV 444.

Die bedeutendsten neuen und deutlich sichtbaren Merkmale waren die einteilige, 22 Prozent grössere sowie leicht gebogene Frontscheibe und um das knapp 20 Prozent gewachsene Heckfenster.

Die bedeutsamste Änderung unter dem Blechkleid war eine neue Rückbank, mit der der PV 544 dann als Fünfsitzer galt.

Buckelvolvo PV 544

Der Buckelvolvo PV 544 der Baujahre 1958 bis 1965 parkt hier vor einem ebenso gepflegten Ford A Fordor.

Ein kleiner Technik-Steckbrief der letzten Ausführung des Buckelvolvo, dem Volvo PV 544 G Sport.

Der Volvo PV 544, die klassische zweitürige Limousine mit selbst tragender Karosserie und Hilfsrahmen.

Motorisierung

  • Volvo B 18 D Reihenvierzylinder-Motor – Hubraum 1.778 ccm – Bohrung×Hub 84,14 mm × 80 mm
  • Leistung 86 DIN- bzw 95 SAE-PS bei 5.000 U/min
  • Ventilsteuerung OHV, hängende Ventile – Verdichtung 8,7:1
  • Gemischaufbereitung – zwei Horizontalvergaser Typ HD 6 von SU

Fahrwerk

  • Einzeln an doppelten, ungleich langen Querlenkern aufgehängten Vorderrädern.
  • Angetriebene starre Hinterachse an vier Längslenkern und Panhardstab.
  • Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfer an allen Rädern.
  • Viergang- Schaltgetriebe – hydraulische Trommelbremsen

Abmessungen und Fahrleistungen

  • Länge 4.450 mm – Breite 1.590 mm – Höhe 1.560 mm
  • Radstand 2.600 mm – Leergewicht 970 kg
  • Höchstgeschwindigkeit – 160 kmh
  • Bauzeit 1965 – damaliger Preis in Deutschland 8.950,- DM

Mit dem Volvo PV 544 G Sport Modell lief die Produktion des Buckelvolvo nach achtzehnjähriger Fertigung und 440.000 hergestellten Exemplaren am 20. Oktober 1965 endgültig aus.

Der Buckelvolvo

Der Volvo PV 544 der Baujahre 1958 bis 1965 – Mann, wie schön rund ist dieser Buckel!

Volvo total… unsere Fotos historischer Autos aus Schwedenstahl – die Oldtimer der Volvo Personvagnar AB.

Obwohl noch recht viele Buckelvolvos strassentauglich auf Oldtimer-Meetings und -Ausfahrten anzutreffen sind, haben wir die Aufnahmen dieses kleinen blaugelben Beitrags über diese berühmten Schwedenautos überwiegend auf der Bremen Classic Motorshow, dem Automuseum Bornholm sowie auf der Veranstaltung ‚Fra Damp til Diesel‘ in Maribo auf der dänischen Insel Lolland aufgenommen.

Als Zubehör sehr beliebt war damals die klassische, sogenannte Nordlandschute, eine aussenliegende Sonnenblende, wie sie auf etlichen Bildern oberhalb der Windschutzscheibe der frühen Buckelvolvos  zu sehen sind.

Volvo PV 444 – Volvo PV 544 – Volvo P 210 Duett… der legendäre Buckelvolvo mitsamt seinem Kombi.

Der Buckelvolvo

Der Volvo PV 544 der Baujahre 1958 bis 1965 – hier präsentieren wir die komplette Heckansicht des Buckelvolvo

Sicherheit aus Schwedenstahl – das war für Volvo schon immer mehr als bloss ein Schlagwort.

In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde das Thema ‚aktive und passive Sicherheit‘ bei den meisten Autoherstellern der Welt eher nebensächlich behandelt.

In dieser Zeit erarbeitete sich das Unternehmen Volvo Personvagnar AB mit seinen Bemühungen, bei der inneren und äusseren Sicherheit neue Maßstäbe zu setzen, einen ganz besonderen Ruf bei sicherheitsbewussten Menschen diesseits und jenseits des Atlantiks.

Dabei war Volvo auch der erste Hersteller, der seine Fahrzeuge – den PV 544 und den danach präsentierten P 121 Amazon – bereits ab 1959 nicht nur serienmäßig mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten von Klippan an den Vordersitzen ausstattete, sondern auch entsprechende Crash- und Überschlag-Tests durchführte.

Volvo… Dreipunkt-Klippan-Sicherheitsgurte vorn ab 1959 serienmäßig & ständige Crash- sowie Überschlag-Tests.

Buckelvolvo PV 544

Pechschwarz und blank poliert… das rundgelutschte Heck des Buckelvolvo PV 544

Buckelvolvo PV 544 – Dauergast und oftmals Gewinner bei Rundstrecken-Rennen und auf den Rallyepisten der Welt. 

Wegen seiner herausragenden Eigenschaften und Durchsetzungsfähigkeit im Renn- und Rallyesport wurde der PV 544 auch ‚Rennbuckel‘ genannt.

Der Schwede Gunnar Andersson gewann 1958 die Midnattssolsrallyt in einem privaten Volvo PV 444 und wurde mit dem PV 544 Rallye-Europameister.

Auch fuhr Andersson erfolgreich Langstrecken-Rennen und durfte deshalb das erste Volvo Werksteam zusammenzustellen.

1965 krönten die Gebrüder Singh der Schwede die Motorsportkarriere des ‚Rennbuckel‘ mit einem Sieg beim härtesten Rallye-Raid der Welt, der East African Safari Rallye.

Bei einer Rallye auf der dänischen Insel Falster konnten wir einen Volvo PV 544 am Start und im harten Einsatz beobachten.

Unsere Schwarzweiss-Aufnahme von Helmut Möller stammt aus dem Jahre 1964 und wurde von einem 9×13-Foto eingescannt.

Volvo PV 544

Ein Buckelvolvo vom Typ Volvo PV 544 mit Zusatzscheinwerfern am Start einer Rallye – 1964 auf der Insel Falster in Dänemark von uns fotografiert

Reportagen über klassische Automobile und Motorräder aller Epochen – Classic Cars & Bikes.

Unter ‚Classic Cars & Bikes‘ auf unserer Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de bieten wir ergänzend einen ausführlichen Beitrag mit einer Fotogalerie sämtlicher von uns bislang aufgenommener Volvo-Oldtimer an. Have a look an click here:

Klassische Oldtimer-Automobile mit dem Credo… Sicherheit aus Schwedenstahl… vom Volvo P 51 bis zum Volvo 145.

Volvo-Oldtimer-Automobile mit dem viel versprechenden Credo… Sicherheit aus Schwedenstahl!

Volvo P 210 Duett

Volvo P 210 Duett des Baujahres 1986 mit passendem Anhänger – meets Kopfsteinpflaster an der Mecklenburger Seenplatte

Volvo P 210 Duett – oh, so nett hiess der geräumige Kombi des Buckelvolvo.

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Volvo PV 445 Duett und Volvo P 210 Duett – die Kombiausführung des unverwüstlichen Buckelvolvo.

Die Kombiversion des Buckelvolvos kam 1953 als Volvo PV 445 mit Seitenfenstern und einer Rückbank auf den Markt.

Ihm zur Seite gestellt wurde der Volvo PV 445 DS – Duett Skåpvagn – ohne Seitenfenster und Rücksitzbank, ausgerichtet auf Handwerker und Gewerbetreibende.

Im Gegensatz zur Limousine war die Karosserie des Volvo PV 445 Duett nicht selbst tragend, sondern ruhte auf einem Rahmen. Anstelle der  Schraubenfedern wurden an der Hinterachse kräftige Blattfedern für eine hohe Nutzlast verbaut.

In seiner Werbung behauptete Volvo, dass dieser Kombi eigentlich zwei Autos in einem sei – ein Arbeitsgerät tagsüber und abends sowie am Wochenende eben das Familienauto… so entstand die freundliche und sympathische Bezeichnung Duett.

Teils mit kleinen Verzögerungen, kamen dem Volvo PV 445 Duett sämtliche Neuerungen des Buckelvolvos zugute. 1960 löste der Volvo P 210 Duett analog zum Volvo PV 544 mit der Panoramascheibe den PV 445 ab.

Mit seinem riesigen Raumangebot für Familie, Freizeit sowie Handwerk und seiner Strapazierfähigkeit übertraf der Volvo P 210 Duett sämtliche seiner Mitbewerber und gilt als Urgestein aller Kombis.

Auch nach Produktions-Einstellung der Volvo PV 544 Limousine im Jahre 1965 lief die Produktion des Duetts noch bis 1969 weiter.

Einen besonders fein restaurierten Volvo P 210 Duett erlebten wir während einer Oldtimer-Rallye in Mecklenburg.

Volvo P 210 Duett

Ein zweifarbig lackierter Volvo P 210 Duett des Baujahres 1986 mit passendem Anhänger durchfährt das Dorf Lärz

Einen besonders fein restaurierten Volvo P 210 Duett erlebten wir während einer Oldtimer-Rallye in Mecklenburg.

Das zweifarbig lackierte Gespann aus einem Volvo P 210 Duett des Baujahres 1986 und einem stilgerecht passendem Anhänger kam uns im Dörflein Lärz nahe Flugplatzes Müritz Airpark in der Mecklenburger Seenplatte im September 2021 vor die Linse unserer neugierigen Kamera.

Von der sehenswerten Schlossinsel Mirow kommend, hielten wir am Strassenrand in Lärz, als uns Oldtimer nach Oldtimer passierte.

Gänzlich ungeplant waren wir in das Feld der AvD-Rallye ‚Rund um Berlin-Classic‘ gelandet, die 110 jährigem Jubiläum des Mecklenburgischen Automobilclub im AvD e.V. abgehalten wurde.

Zahlreiche weitere Oldtimer-Fahrzeuge erlebten wir dann anschliessend noch während einer Zeitkontrolle direkt auf dem Flugplatz Müritz Airpark.

Volvo P 210 Duett  – welch ein Glück für uns als Fotografen und ausgewiesene Fans historischer Automobile!

Volvo P 210 Duett

Der Volvo P 210 Duett von 1986 mit passenden Anhänger, ein Teilnehmer-Fahrzeug der AvD-Rallye ‚Rund um Berlin‘

Wir selbst hatten erst einmal die Gelegenheit, einen Volvo zu steuern und zwar einen Volvo Amazon 122 S.

Gern wären wir Besitzer eines gepflegten Volvo P 210 Duett, er ist unser lang gehegter Oldtimer-Traum und wird es wohl bleiben.

So haben wir erst einmal einen Volvo steuern dürfen. Es war im Jahre 1967 in Nordschweden, als wir für etwa fünfzig Kilometer kurvenreicher, unbefestigter Landstrasse hinter dem Volant eines Volvo 122 S sitzen durften.

In Erinnerung geblieben ist uns das wertige Qualitäts-Gefühl hinter dem Lenkrad und… der ellenlange Stock der Mittelschaltung.

Damals war der Volvo Amazon noch ein aktuelles Modell, heute aber wäre die rote Limousine als Nachfolger des Buckelvolvo aber auch schon ein – ausgesprochen begehrter – Oldie!

Volvo P 210 Duett

Und schon verlässt der Volvo P 210 Duett mitsamt dem passenden Anhänger das Dörflein Lärz in Mecklenburg-Vorpommern

Edle-Oldtimer.de – lebendige Automobilgeschichte… faszinierend fotografiert!

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Ein erstklassiges Volvo-Buch aus dem Stuttgarter Motorbuch-Verlag ergänzt unsere Web-Beiträge in idealer Weise.

Aufgrund begrenzten Platzes können die Geschichte von Volvo und seiner legendären Oldtimer-Fahrzeuge hier bei uns auf Edle-Oldtimer.de leider nicht bis in das letzte Detail beschrieben werden.

Dafür gibt es glücklicherweise das passende Buch aus dem Motorbuch-Verlag, das wir sehr wirklich empfehlen können:

Notker Hilbrenner
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Vom Schneewittchensarg ins Elektrische Zeitalter

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Notker HilbrennerVOLVO

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208 Seiten, 200 Bilder
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Verkaufspreis 34,90 €

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang Volvo mit dem urigen ‚Buckelvolvo‘ PV 444 und PV 544 der internationale Durchbruch.

Und so kam Volvo auch zu uns und etablierte sich als sicherheitsbetonter Auto-Hersteller auch in Deutschland.

Ein wichtiges Buch für alle Autofans und nicht nur für die blaugelb angehauchten Volvo-Freunde!

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One Response to Der legendäre Buckelvolvo

  1. Artur sagt:

    Dastish Fantastish !

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