Der Jaguar E-Type

50 Jahre Jaguar E-Type – 1961 bis 2011

Der berühmte englische Sportwagen mit der ellenlangen Motohaube – Traum-Sportwagen und Design-Ikone!

Jaguar E-Type

Jaguar E-Type – Meilensteine aus 125 Jahren Automobilgeschichte – Autostadt, Wolfsburg

Die Legende Jaguar E-Type & Lob aus der Welt des Motors:

Das schönste Auto der Welt!‘ – angeblich stammt dieses Lob von Enzo Ferrarri persönlich, angesichts der Vorstellung dieses Ausnahme-Sportwagens vor nunmehr über 50 Jahren.

‚Auto für Männer, die Pfeife rauchen!‘  – das sagte der früher sehr bekannte Motor-Journalist und Oldtimer-Sammler Fritz B. Busch in einen sehr launigen Testbericht in einer auch heute noch sehr bekannten Motor-Zeitschrift über die Jaguar E-Type.

Dieser rote Jaguar war anlässlich der Sonderausstellung ‚Meilensteine aus 125 Jahren Automobilgeschichte‘ zum 125jährigen Automobil-Jubiläum im Jahre 2011 im Zeithaus der Autostadt Wolfsburg prominent und sehr schön ausgeleuchtet ausgestellt.

Jaguar E-Type

Jaguar E-Type – der britische Sportwagen mit der ellenlangen Motorhaube

British Sports Cars – Roadster und Coupés der feinen englischen Art!

In den 1950er- und 1960er Jahren dominierten die Briten mit ihren knochigen Roadstern sowie rassigen Coupés den Sportwagen-Markt in Deutschland, Europa und den Sportwagen-verrückten Vereinigten Staaten. Und dann… waren da noch die Jaguars!

Der überlieferte Wahlspruch des Jaguar-Chefs William Lyon lautete:

‚Schöne Autos sind nicht teurer herzustellen als häßliche!‘

Recht hatte er, trotz erwiesener Luxusklasse blieben die Preise der Jaguars dann auch stets deutlich unter denen seiner Mitbewerber. Ab 1948 waren die geschätzten Jaguar XK-Typen auf dem Markt. und 1961 kam dann die Revolution – die Jaguar E-Type.

Ein so kompromisslos gezeichneter und konstruierter Sportwagen war neu und – weil für Gutverdiener bezahlbar – eine Sensation auf dem wachsenden Sportwagen-Markt.

Classic Car Emotions – Jaguar E als Roadster und 2+2 Coupé

Im Frühjahr 1961, also vor über 50 Jahren, wurde diie Jaguar E-Type mit dem 3,8 l – Sechszylinder-Reihenmotor mir 269 PS als Roadster vorgestellt. Damit beschleunigte das Fahrzeug in ca. 7 Sekunden auf 100 kmh und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von gut 240 kmh. Der Stahlgitterrohrrahmen unter der Motorhaube trug den Motor und die Vorderradaufhängung.

Regelrecht revolutionär war die hintere Einzelradaufhängung in einem Hilfsrahmen mit einem Längslenker und zwei Federbeinen sowie Querlenkern an jedem Rad und den Antriebswellen als obere Querlenker.

1964 wurde der Hubraum für ein besseres Drehmoment bei gleicher Leistung auf 4,2 l vergrössert und dem Roadster ein 2+2 Coupé zur Seite gestellt.

Jaguar E-Type

Jaguar E-Type Roadster der zweiten Generation ab 1968 – am Museumshafen von Eckernförde

Die überlange Motorhaube ist das unübersehbares Design-Merkmal der Jaguar E-Type. Die Farbe des polierten Lacks sowie die Speichenräder passen bestens und… schüren gewaltige Auto-Emotionen! Und wir von Edle-Oldtimer.de halten die Automobilgeschichte. lebendig, faszinierend fotografierten Auto-Veteranen!

Auf alle Fälle machen diese historischen Jaguar E-Type Sportwagen mit dem herausragenden Design von den Britischen Inseln auch heute noch eine Top-Figur auf der Strasse, im Automuseum oder… bei Oldtimer-Treffen – manchmal auch zutreffend als ‚Rollendes Kunstwerk‘ bezeichnet. Dieses trifft besonders auf die frühen, für die Jaguar-Puristen ‚unverfälschten‘, Roadster zu.

Jaguar E-Type

Jaguar E-Type in Steinhude am Meer zu Gast

Der Jaguar E-Type Roadster mit dem klassische Roadster-Cockpit fiel dem Fotografen einfach so auf der Strasse auf.

Zu Besuch in Steinhude am Steinhuder Meer, der Jaguar E-Type Roadster. Und wieder einmal im Focus… die ellenlange Motorhaube der geschmeidigen Raubkatze im Sprung.

Klassisch britisch - das Cockpit des Jaguar E-Type Roadsters

Klassisch britisches Sportwagen-Cockpit vom Feinsten- der Jaguar E-Type Roadster

Jaguar E-Type – das ewig junge Sportwagen-Design der 1960er Jahre. Im bundesdeutschen Verkehrsdschungel der damaligen Zeit hat er zwischen den VW Käfer-Modellen, den Ponton-Mittelklassefahrzeugen von Borgward, Ford, Opel und Mercedes sowie den Kleinwagen von Lloyd und Goggomobil wie ein wahrer Design-Exot ausgesehen – heute ein ewiger Auto-Star!

Bedauerlicherweise wurde in den dreizehn Produktionsjahren mehrfach an der klar und vorbildlich sauber gezeichneten Designlinie des E-Type seitens Jaguar ‚gewerkelt‘, was die jüngeren Typen formal aber keineswegs schöner machte.

Jaguar E-Type

Nur Fliegen ist schöner – die Jaguar E-Type im Luftfahrtmuseum Wernigerode im Harz

Edle Oldtimer und Veteranen der Lüfte – das scheint gut zusammenzupassen! Bereits in mehreren Luftfahrtmuseen haben wir zwischen den ausgestellten Flugzeug-Oldtimern ausgewählte Automobil-Klassiker bewundern können. So macht auch der nachfolgende Jaguar E Roadster im hochinteressanten Luftfahrt- und Technikmuseum Wernigerode am Harz eine ausgesprochen gute Figur.

Jaguar E-Type Bouillot Helsel Roadster

Dieser Jaguar E-Type Roadster wurde 1983 auf der London Motor Fair im Earls Court zu einem Preis von £ 50.000,- vorgestellt, etwa dem Dreifachen Preis des ursprünglichen E-Type. Mit exklusiven technischen Verbesserungen und noch exklusiven Design-Merkmalen in Ausstattung und Cockpit blieb er allerdings ein – besonders edles – Einzelstück.

Jaguar E-Type

Jaguar E-Type Roadster in der  Boillot Helsel Ausführung

Im berühmten Auto Museum ‚The Auto Collections‘ des Imperial Palace Hotels in Las Vegas war bei unserem Besuch im Jahre 2010 der Jaguar E-Type Bouillot Helsel Roadster in seiner geschmackvoller Zweifarblackierung und in einem ausgezeichneten Zustand ausgestellt.

Der Verkaufspreis für dieses Einzelstück war mit 115.000,- Dollar angegeben. Zufällig haben wir jetzt im Jahre 2014 gesehen, dass der Wagen bei Bonhams Auctions für 93.500,- US $ ( € 72.167,- ) inkl. Zuschlag verkauft wurde.

Einmal im Leben einen Zwölfzylinder fahren – Jaguar-Besitzer durften das!

1971 ersetzte der 5,3 l Zwölfzylinder V-Motor mit erheblich verbesserter Laufkultur den bisherigen Reihen-Sechszylinder. Die Leistung von 276 PS ( 203 kW ) bei 5850/min und einem maximalen Drehmoment von 412 Nm bei 3600/min entsprach in etwa der dem Vorgänger. Mit diesem Motor zeigte Jaguar den weltweit ersten Großserien-Zwölfzylinder mit Leichtmetallblock und Heron-Brennräumen im Kolbenboden.

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Der 5,3 l V 12 Motor des Jaguars E-Type – unrestauriert im Jahr 2015

Die Sammlerpreise für heutige E-Type Oldtimer hängen natürlich stark vom Erhaltungs- bzw. Restaurierungs-Zustand des Fahrzeugs ab. Besonders begehrt und gut bezahlt sind unverbastelte oder bestens restaurierte Fahrzeuge der ersten Generation und hiervon sind wieder die Roadster am teuersten.

Jaguar E-Type

5,3 Liter Hubraum und 12 Zylinder – Jaguar E-Type ab 1971

Insgesamt wurden von 1961 bis zum Produktionsende 1974 gut 72.500 Jaguar E-Type, davon 15.293 Zwölfzylinder, hergestellt.

Die springenden Raubkatzen von Jaguar… in erstklassigen Fotos festgehalten!

Aus Platzgründen können wir Ihnen hier bedauerlicherweise nur wenige Aufnahmen aus unserem grossen Portfolio historischer Jaguars bieten. Einen feinen Bericht über die Vorgänger der markanten Jaguar E-Type, die fabelhaften Jaguar XK-Modell haben wir bereits hier veröffentlicht:

Dienjenigen, die weiter bei uns nach Jaguar Sportwagen und Limousinen vergangener Epochen stöbern möchten, empfehlen wir folgende Reportagen und Bildergalerien

in eindrucksvoller, grösserer Darstellung und hoher Auflösung auf unserer beliebten Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de.

Sie sehen eindrucksvolle Foto-Serien sämtlicher Jaguar-Typen, die wir als Oldtimer bislang mit unserer neugierigen Kamera auf der Strasse, bei Oldtimertreffen oder in Fahrzeugmuseen ‘erwischt’ haben – springende Raubkatzen in ihrer schönsten Form!

Jaguar E-Type

Am Hafen von Steinhude am Meer –  Jaguar E-Type – ein schöner Rücken, hier etwas dick aufgetragen

Etwas dicker auftragen? Stolze Besitzer von herausragend gepflegten oder restaurierten Jaguar-Oldtimern dürfen das gerne, haben sie doch viel, viel Geld und oft auch jede Menge Arbeit und Schweiss in ihr herrliches Hobby gesteckt. Aber, mit solch dicken ‚Puschen‘ sind bei diesem Zwölfzylinder-Klassiker doch wohl etwas die Proportionen verrutscht! Sieht aber ‚geil‘ aus, oder?

British Sports Cars – Roadster und Coupés der feinen englischen Art!

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