Der Austin Healey 3000

Austin Healey 3000 – der klassische britische Roadster mit dem elegantem Hüftschwung!

Austin-Healey 3000

Ein Austin-Healey 3000 auf dem Autodrom in Mulhouse, Elsass, Frankreich

The 1950th and 60th – it was Roadster-Time in Europe and in the United States!

Ja, damals war’s… die Briten beherrschten mit ihren Roadstern den Sportwagenmarkt in Europa und in den USA.

Bis weit in die 1960er Jahre dominierten neben den flotten Italienern Alfa Romeo Giuiletta und Giuila Spider ausschliesslich Fahrzeuge britischer Automobil-Hersteller den internationalen Markt für günstige, sportliche Zweisitzer der klassischen Bauart.

Austin-Healey 3000

Austin-Healey 3000 – der Klassiker in Racinggreen und mit Speichenrädern

Sportwagen fahren in der reinsten Form – die Briten-Roadster!

Ganz besonders beliebt waren damals knackige Roadster mit Heckantrieb, brettharter Federung, einem durchzugskräftigen Motor unter der langen Haube und mit einem notdürftigem Stoffverdeck ausgestattet.

So etliche dieser Roadster pflegten – so wie der hier vorgestellte Austin-Healey 3000 – das Stilelement des eleganten ‚Hüftschwungs‘ der Karosserie-Seitenlinie über den Hinterrädern.

Wie Sie möglicherweise schon bemerkt haben sind wir von Edle-Oldtimer.de ganz grosse Verfechter dieser klassischen Sportwagen-Form und wünschten uns sehr, dass die Fahrzeughersteller heutzutage viel mehr Roadster dieser klassisch-eleganten Form im Portfolio haben würden.

Austin-Healey 3000

Austin-Healey 3000 Mk III – jede Menge Orden und Ehrenzeichen am Kühlergrill

Very British! Die legendären Sportwagen von den britischen Inseln!

Zu dieser heute leider nahezu ausgestorbenen Gattung gehörten neben den MGA und MGB von MG und den Triumph-Roadstern der legendären TR-Serie auch das hier vorgestellte Fahrzeug – der Austin Healey 3000, auch ‚the Big Healey‘ zur Abgrenzung zu seinem kleinen Bruder, dem Austin-Healey Sprite, genannt.

Austin-Healey 3000

Stets zweifarbig lackiert und mit elegantem Hüftschwung – der Austin-Healey 3000

Very British – die Austin Healey Sportwagen von den britischen Inseln!

Der Name Donald Mitchell Healey (1898–1988) ist Legende im britischen Motorsport und Roadsterbau der Vierziger- bis Siebziger Jahre. Bereits in der Zwischenkriegszeit fuhr er draufgängerische  Erfolge im Rennsport ein, seine später konstruierten Sportwagen ab dem Austin Healey 100 im Jahre 1952 waren stilprägend für urbritische Roadster, sie gehören zu absoluten Rennern in der heutigen Oldtimer-Szene!

In drei Generationen (Mk I bis Mk III) begeisterte der Austin Healey mit der langen Motorhaube und dem eleganten Hüftschwung von 1959 bis 1967 nicht nur fast 43.000 Käufer, auch auf Rallye- und Rennpisten war der Wagen ein häufig erfolgreicher Gast.

Pat Moss nennt ihren Austin Healey 3000 ‘The Pig – das Schwein’!

Er ist eben in harter Bursche! Schnell auf kurvenreichen Strassen gesteuert, war und ist der Austin Healey wegen eines leicht ausbrechenden Hecks auch von versierten Fahrern nicht gerade leicht zu beherrschen.

Pat Moss, die rauh-beherzte, renn- und rallyeerprobte Schwester des berühmten Rennfahrers Stirling Moss prägte daher den Spitznamen ‘The Pig – das Schwein’ für ihre Werks-Rennversion dieses ehrlich echten Sportwagens.

Ja, fahren musste man damals schon können, ohne ABS und ESP – die britischen Roadster der 1950er und 1960er waren nicht eben weichgespült!

Austin-Healey 3000

Austin-Healey 3000 – schwungvoll ist die Linienführung auch in der hinteren Schrägansicht

Fotos, Fotos, Fotos vom Austin-Healey 3000… fast immer zweifarbig lackiert!

Etwas abgeschwächt ausgesprochen kann das oben gesagte so abgewandelt werden, dass dieser klassische Roadster für ahnungslose Fahranfänger sowie wegen der schwergängigen Lenkung, natürlich ohne Servo, auch für Schwächlinge nicht unbedingt der richtige Partner ist!

Zusammen mit dem bedauerlichen Niedergang mit einhergehendem Firmensterben in der englischen Automobil-Industrie, sowie verschärften Abgas- und Sicherheitsbestimmungen starb die aufregende Fahrzeuggattung der bezahlbaren englischen Sportwagen und der attraktiven Roadster in den 1980er-Jahren fast ganz aus.

So sind diese schönen Wagen heute nur noch als Oldtimer in Automuseen, bei Ausfahrten oder Treffen von Fans britischer Oldtimer anzutreffen.

Unser stimmungsvolles Titelfoto mit dem Austin-Healey 3000 in English Racing Green und mit zünftigen Speichenrädern ist während der jährlichen Veranstaltung ‘Nostalgie total’ in Ferlach, Kärnten entstanden.

Alle weiteren Aufnahmen wurden bei den traditionellen Treffen britischer Oldtimer im Scheunenviertel von Steinhude am Meer geschossen.

Austin-Healey 3000

150 PS unter der Haube… der kraftvolle und durchzugsstarke Dreiliter-Reihensechszylinder – Austin-Healey 3000

Einige technische Details  des Austin Healey 3000  Mk III

  • Hersteller – British Motor Corporation ( BMC )
  • Fertigungszeit – 1959 bis 1967
  • Karosserie – zweisitzig, Roadster
  • Sechszylinder-Ottomotor, 2,9 l Hubraum, 150 PS bei 5250 U/min
  • Drehmoment – 240 Nm bei 3000 U/min
  • Antrieb – Hinterrad, 4-Gang Schaltgetriebe
  • Aussenmaße (Länge x Breite x Höhe) – 4.001 – 1.537 – 1.270 mm
  • Radstand – 2.337 mm
  • Leergewicht – 1.102 kg
  • Höchstgeschwindigkeit – 192 kmh
  • Beschleunigung ( 0-100 kmh ) – 10 s

Der Austin-Healey 3000… am liebsten in English Racing Green und mit zünftigen Speichenrädern!

Very British – die Austin Healey Sportwagen-Oldies von den britischen Inseln!

Austin-Healey 3000

Unnachahmlich die Formensprache und die Faszination des Big Healey – Austin-Healey 3000

Englische Roadster-Oldtimer als Vorbilder für heutige Sportwagen?

Starke Belebung in das beliebte Fahrzeugsegment der bezahlbaren Sportwagen brachte erst Ende 1989 der japanische Hersteller Mazda mit dem MX-5. Mit weiterentwickeltem Design und moderner Technik ist er auch heute noch aktuell.

Die Versuche anderer Hersteller, wie BMW mit dem Z 3 und Z 4 und Mercedes-Benz mit dem SLK, weichen im Styling und Konzeption so weit von den englischen Vorbildern ab, dass sie eher als ‘Roadster-Weicheier ‘ und ‘Styling-Akrobaten’ zu bezeichnen wären.

Alle Versuche, die proportional ausgewogen sportliche Karosserrie des Austin Healey 3000 mit dem edel gelungenen Hüftschwung  und der langen Motorhaube zu kopieren, blieben ohne durchschlagenden Erfolg.

Austin-Healey 3000

Lange Haube, kurzes Cockpit – die Seitenansicht des Austin-Healey 3000, hier mit wetterfester Stoffmütze

Der Austin Healey 3000 als edler Oldtimer

Auch in der Kombination mit dem durchzugskräftigen, drehmomentstarken 3-Liter-Sechszylinder-Langhuber ist der Austin Healey 3000 konzeptionell eher mit den ebenfalls fabelhaften und dank Michelotti formal ausgesprochen gelungenen Triumph TR 4 sowie TR 5 der damaligen Zeit als mit heutigen Sportwagen zu vergleichen.

Das macht mit Sicherheit auch seine Beliebtheit als Oldtimer aus. Für gut erhaltene und sauber restaurierte Exemplare werden heute horrende Summen gezahlt.

Bedauerlicherweise konnte und kann unser Autor sich den Austin Healey 3000 weder damals als Neuwagen noch heute als Oldtimer leisten. Ein Jammer… kommt er doch von der Konzeption her seinem Ideal als stilgerechtes Fortbewegungsmittel unglaublich nahe!

Austin-Healey 3000

Ein Austin-Healey 3000 in Mintgreen-Beige, auch nicht schlecht, oder?

Austuin-Healey Roadster – Fotos, Fotos, Fotos …gib‘ mir mehr davon!

Den kleinen Bruder des Austin Healey 3000, den berühmten Frogeye, Bugeye oder Froschauge – gebaut von 1958 bis 1961 haben wir auf dieser Seite unter

bereits ausführlich für Sie porträtiert. Erstklassige Fotos sämtlicher Austin  Healey Sportwagen-Modelle sehen Sie in unserer faszinierenden Bildergalerie

auf unserer beliebten Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de.

Nur ‘echt’ in Racinggreen und mit Speichenrädern, oder was?

Das Ende des Austin Healey kam mit den verschärften Abgasbestimmungen in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt der Briten damals. Der Eigentümer, die British Motor Corporation (BMC) setzte seinerzeit nur auf die entsprechende Weiterentwicklung des Konzernbruders Triumph TR 5.

Ausgesprochen schade, denn beide Firstclass-Roadster gibt es heute nur noch als edle Oldtimer zu bewundern!

Austin-Healey 3000

Auch ein schöner Rücken kann entzücken – das Heck des Austin-Healey 3000

 

Der erfolgreiche Austin-Healey 100 war der Vorgänger des ‚Big Healey‘.

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Nun, der hier von uns vorgestellte Austin-Healey nutzt in vielfacher Hinsicht schon die Gene seines berühmten Vorgängers Austin-Healey 100, wie man äusserlich auch an der ähnlich dynamischen und im Laufe der Produktionsdauer kaum veränderten Karosserieform erkennen kann.

Wir freuen uns, Ihnen hier auch zwei Exemplare des von 1953 bis 1959 gebauten Austin-Healey 100 zeigen zu können, die wir beim traditionellen ‚Britentreffen‘ im Steinhuder Scheunenviertel bzw. auf der Bremen Classic Motorshow mit unserer neugierigen Kamera eingefangen haben – enjoy!

Austin-Healey 100

Austin-Healey 100

Our British Vintage Car Photo-Collections – Bilder faszinierender Legenden auf Rädern! 

Englische Oldtimer – riesengross ist das Interesse der Oldtimerfans an der Vielfalt dieser britisch geadelten Oldies. Unser exklusiv aufgenommenes Foto-Angebot für diese Spezies ist mittlerweile enorm gross und unter

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auf unserer Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de in herrlichen Bildergalerien zu bewundern. Legenden auf Rädern – our British Vintage Car Photo-Collection! Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern!

Austin-Healey 100

Ein Austin-Healey 100 auf der Bremen Classic Motorshow

Member of our British Vintage Car Photo-Collections – exklusive Aufnahmen faszinierender Legenden auf Rädern!

 Edle Oldtimer – eine spannende Foto-Parade klassischer Automobile aller Epochen!

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Eine Antwort auf Der Austin Healey 3000

  1. Marco Buzzo Piazzetta sagt:

    Habe seit 3 Jahren das Nachfolgemodell HMC MKIV Austin Healey.
    Kann nur sagen, dass es ein reiner Fahrspass ist!
    Altes Design mit neuer Technik!
    M.B.P.

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