Austin Healey 3000

Austin Healey 3000 – klassischer Roadster mit elegantem Hüftschwung!

Austin Healey 3000 - klassisch in Racinggreen und mit Speichenrädern

Der Austin Healey 3000 – klassisch angezogen, in Racinggreen und mit Speichenrädern

It was Roadster-Time!

Bis in die 1960er Jahre dominierten neben den flotten Italienern Alfa Romeo Giuiletta und Giuila Spider ausschliesslich Fahrzeuge britischer Automobil-Hersteller den internationalen Markt für günstige, sportliche Zweisitzer klassischer Bauart.

Austin-Healey 3000 Mk III - Orden und Ehrenzeichen am Kühlergrill

Austin-Healey 3000 Mk III – Orden und Ehrenzeichen am Kühlergrill

Ganz besonders beliebt waren damals knackige Roadster mit Heckantrieb, brettharter Federung, einem durchzugskräftigen Motor unter langer Haube und notdürftigem Stoffverdeck.

Very British! Die legendären Sportwagen von den britischen Inseln!

Zu dieser heute nahezu ausgestorbenen Gattung gehörten neben den MGs und den Triumph-Roadstern auch das hier vorgestellte Fahrzeug – der Austin Healey 3000, the Big Healey.

 Zweifarbig lackiert, mit elegantem Hüftschwung - der Austin Healey 3000

Zweifarbig lackiert, mit elegantem Hüftschwung – der Austin Healey 3000

Very British – die Austin Healey Sportwagen von den britischen Inseln!

Der Name Donald Mitchell Healey (1898–1988) ist Legende im britischen Motorsport und Roadsterbau der Vierziger- bis Siebziger Jahre. Bereits in der Zwischenkriegszeit fuhr er draufgängerische  Erfolge im Rennsport ein, seine später konstruierten Sportwagen ab dem Austin Healey 100 im Jahre 1952 waren stilprägend für urbritische Roadster, sie gehören zu absoluten Rennern in der heutigen Oldtimer-Szene!

In drei Generationen (Mk I bis Mk III) begeisterte der Austin Healey mit der langen Motorhaube und dem eleganten Hüftschwung von 1959 bis 1967 nicht nur fast 43.000 Käufer, auch auf Rallye- und Rennpisten war der Wagen ein häufig erfolgreicher Gast.

Austin Healey 3000 – ‘The Pig-das Schwein’!

Ein harter Bursche! Schnell auf kurvenreichen Strassen gesteuert, war und ist der Austin Healey wegen eines leicht ausbrechenden Hecks auch von versierten Fahrern nicht gerade leicht zu beherrschen.

Pat Moss, die rauh-beherzte, renn- und rallyeerprobte Schwester des berühmten Rennfahrers Stirling Moss prägte daher den Spitznamen ‘The Pig – das Schwein’ für ihre Werks-Rennversion dieses echten Sportwagens.

Austin Healey 3000 - schwungvoll auch in der hinteren Schrägansicht

Austin Healey 3000 – schwungvoll ist die Linienführung auch in der hinteren Schrägansicht

Etwas abgeschwächt kann gesagt werden, dass dieser klassische Roadster für ahnungslose Fahranfänger sowie wegen der schwergängigen Lenkung, natürlich ohne Servo, auch für Schwächlinge nicht unbedingt der richtige Partner ist!

Zusammen mit dem bedauerlichen Niedergang mit einhergehendem Firmensterben in der englischen Automobil-Industrie, sowie verschärften Abgas- und Sicherheitsbestimmungen starb die aufregende Fahrzeuggattung der bezahlbaren englischen Sportwagen und der attraktiven Roadster in den 1980er-Jahren fast ganz aus.

So sind diese schönen Wagen heute nur noch als Oldtimer in Automuseen, bei Ausfahrten oder Treffen von Fans britischer Oldtimer anzutreffen.

Unser stimmungsvolles Titelfoto mit dem Austin-Healey 3000 in English Racinggreen und mit zünftigen Speichenrädern ist während der jährlichen Veranstaltung ‘Nostalgie total’ in Ferlach, Kärnten entstanden. Alle weiteren Aufnahmen wurden bei den traditionellen Treffen britischer Oldtimer im Scheunenviertel von Steinhude am Meer geschossen.

Austin-Healey 3000 Mk. 3

Austin-Healey 3000 Mk. 3 – Britentreffen in Steinhude, August 2015

Austuin-Healey Roadster – Fotos, Fotos, Fotos …gib‘ mir mehr davon!

Den kleinen Bruder des Austin Healey 3000, den berühmten Frogeye, Bugeye oder Froschauge – gebaut von 1958 bis 1961 haben wir auf dieser Seite unter

bereits ausführlich für Sie porträtiert. Erstklassige Fotos sämtlicher Austin  Healey Sportwagen-Modelle sehen Sie in unserer faszinierenden Bildergalerie

auf unserer beliebten Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de.

Nur ‘echt’ in Racinggreen und mit Speichenrädern, oder was?

Das Ende des Austin Healey kam mit den verschärften Abgasbestimmungen in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt der Briten damals. Der Eigentümer, die British Motor Corporation (BMC) setzte seinerzeit nur auf die entsprechende Weiterentwicklung des Konzernbruders Triumph TR 5.

Ausgesprochen schade, denn beide Firstclass-Roadster gibt es heute nur noch als edle Oldtimer zu bewundern!

Unnachahmlich - Linie und Faszination des Big Healey

Unnachahmlich, die Formensprache und die Faszination des Big Healey

Englische Roadster-Oldtimer als Vorbilder für heutige Sportwagen?

Starke Belebung in das beliebte Fahrzeugsegment der bezahlbaren Sportwagen brachte erst Ende 1989 der japanische Hersteller Mazda mit dem MX-5. Mit weiterentwickeltem Design und moderner Technik ist er auch heute noch aktuell.

Die Versuche anderer Hersteller, wie BMW mit dem Z 3 und Z 4 und Mercedes-Benz mit dem SLK, weichen im Styling und Konzeption so weit von den englischen Vorbildern ab, dass sie eher als ‘Roadster-Weicheier ‘ und ‘Styling-Akrobaten’ zu bezeichnen wären.

Alle Versuche, die proportional ausgewogen sportliche Karosserrie des Austin Healey 3000 mit dem edel gelungenen Hüftschwung  und der langen Motorhaube zu kopieren, blieben ohne durchschlagenden Erfolg.

 Austin Healey 3000 mit fast wetterfester 'Stoffmütze'

Der Austin Healey 3000 – hier mit fast wetterfester ‚Stoffmütze‘

Der Austin Healey 3000 als edler Oldtimer

Auch in der Kombination mit dem durchzugskräftigen, drehmomentstarken 3-Liter-Sechszylinder-Langhuber ist der Austin Healey 3000 konzeptionell eher mit den ebenfalls fabelhaften und dank Michelotti formal ausgesprochen gelungenen Triumph TR 4 sowie TR 5 der damaligen Zeit als mit heutigen Sportwagen zu vergleichen.

Das macht mit Sicherheit auch seine Beliebtheit als Oldtimer aus. Für gut erhaltene und sauber restaurierte Exemplare werden heute horrende Summen gezahlt.

Bedauerlicherweise konnte und kann unser Autor sich den Austin Healey 3000 weder damals als Neuwagen noch heute als Oldtimer leisten. Ein Jammer… kommt er doch von der Konzeption her seinem Ideal als stilgerechtes Fortbewegungsmittel unglaublich nahe!

Und unter der Haube - der krafvolle 3-Liter-Reihensechszylinder-Motor!

Und unter der Haube… der kraftvolle 3-Liter-Reihensechszylinder-Motor!

Einige technische Details  des Austin Healey 3000  Mk III

  • Hersteller – British Motor Corporation (BMC)
  • Fertigungszeit – 1959 bis 1967
  • Karosserie – zweisitzig, Roadster
  • Sechszylinder-Ottomotor, 2,9 l Hubraum, 150 PS bei 5250 U/min
  • Drehmoment – 240 Nm bei 3000 U/min
  • Antrieb – Hinterrad, 4-Gang Schaltgetriebe
  • Aussenmaße (Länge x Breite x Höhe) – 4.001 – 1.537 – 1.270 mm
  • Radstand – 2.337 mm
  • Leergewicht – 1.102 kg
  • Höchstgeschwindigkeit – 192 kmh
  • Beschleunigung ( 0-100 kmh ) – 10 s

Very British – die Austin Healey Sportwagen von den britischen Inseln!

Austin-Healey 3000

Ein schöner Rücken kann auch entzücken – das Heck des Austin-Healey 3000

Englische Oldtimer – riesengross ist das Interesse der Oldtimerfans an der Vielfalt dieser britisch geadelten Oldies. Unser exklusiv aufgenommenes Foto-Angebot für diese Spezies ist mittlerweile enorm gross und unter

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Eine Antwort auf Austin Healey 3000

  1. Marco Buzzo Piazzetta sagt:

    Habe seit 3 Jahren das Nachfolgemodell HMC MKIV Austin Healey.
    Kann nur sagen, dass es ein reiner Fahrspass ist!
    Altes Design mit neuer Technik!
    M.B.P.

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